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Über uns Alumni-Netzwerk Alumni öffnen ihre Türen

Alumni öffnen ihre Türen

Engagierte Ehemalige, die der SRH Fernhochschule nach wie vor verbunden sind, öffnen unseren Studierenden und Alumni „ihre Türen“ und gewähren spannende Einblicke in ihre Firmen, Institutionen und Start-Ups.

Haben Sie Lust ebenfalls Gastgeber zu werden?

Wir freuen uns über Ihr Engagement – wenden Sie sich bitte per Mail an Ihre Alumni-Beauftragte Katharina Martin (katharina.martin@mobile-university.de)

Spannender Abend im Studienzentrum Berlin – Alumna Dr. Susanne Eble stellte ihre Tätigkeit bei Berlin Chemie vor

DIENSTAG, 7. MAI 2019

In unserer Veranstaltungsreihe "Alumni öffnen ihre Türen" stellte am 7. Mai Frau Dr. Susanne Eble im Studienzentrum Berlin ihren Aufgabenbereich "Gesundheitsmanagement" beim Pharmaunternehmen Berlin-Chemie vor. Die interessierten Studierenden und Alumni unserer Hochschule konnten aus den Schilderungen der Absolventin (2011) unseres Masterstudiengangs Health Care Management einen guten Einblick in das Tätigkeitsfeld des Bereichs Gesundheitsmanagement gewinnen, den die Referentin bei Berlin-Chemie leitet und hierbei von 35 Mitarbeiter/-innen unterstützt wird. Das Pharmaunternehmen ist die deutsche Tochtergesellschaft der MENARINI-Gruppe, die einen führenden Platz im italienischen Pharmamarkt einnimmt.

Frau Dr. Eble gab zunächst einen Überblick über die verschiedenen Schritte der Pharmaforschung und dem finanziellen Risiko, welches Pharmaunternehmen bei der Neuzulassung von Medikamenten eingehen, wenn es um den Nachweis eines zusätzlichen Nutzens ihres neu entwickelten Medikaments geht. Darüber hinaus gab sie den Zuhörern einen Einblick in ihre vielschichtigen und interessanten Aufgabenfelder und erläuterte am Beispiel strategischer Kommunikation das Zusammenspiel zwischen Unternehmen und Verantwortlichen aus der Politik. Daraus ergaben sich zahlreiche fachlich-inhaltliche Fragen aber auch Fragen zum Studium an der Mobile University und dem weiteren beruflichen Werdegang, die sie gleichermaßen kompetent wie offen beantwortete.

Es war ein gelungener und interessanter Abend, an dem viel Neues gelernt wurde und ein Überdenken bestehender Ansichten angestoßen hat. Prof. Dr. Stapel als Vertreter der Professorenschaft bedankte sich entsprechend bei der Referentin für den spannenden Abend.

Zu Besuch im Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart – Alumnus Dr. Matthias Zuchowski öffnete die Türen

MONTAG, 28. JANUAR 2019

Einen spannenden Einblick in die Zentrale Notaufnahme eines Krankenhauses der Maximalversorgung gewährte am 28. Januar 2019 Dr. Matthias Zuchowski, der im Jahr 2017 sein Masterstudium Health Care Management an unserer Hochschule abschloss. Heute leitet er die medizinstrategische Entwicklung am Robert-Bosch-Krankenhaus (RBK) und fungiert gleichzeitig als stellvertretender Leiter des Projekt Management Office des Krankenhauses.

In seinem Bericht konzentrierte er sich auf die von der Selbstverwaltung auf den Weg gebrachte Neuordnung der Notfallversorgung. In diesem Konzept werden die Kliniken in einem gestuften System drei verschiedenen Versorgungsintensitäten zugeordnet, wofür dann jeweils besondere infrastrukturelle Anforderungen formuliert wurden. Des Weiteren zeigte Dr. Zuchowski die besonderen Herausforderungen auf, die mit der Digitalisierung einhergehen. Zu jedem Zeitpunkt des Gesamtprozesse der Versorgung eines Notfallpatienten sollen alle benötigten Daten online zur Verfügung stehen. Transparenz und Qualitätssicherung stehen bei diesem Projekt im Vordergrund. Anschaulich demonstrierte der Referent, welche Bedeutung in diesem Zusammenhang dem Projekt-, dem Prozess- und dem Change-Management zukommen.

Im Anschluss führte Dr. Zuchowski seine Gäste in den Bereich der Zentralen Notaufnahme des RBK, wo zu diesem Zeitpunkt ein hohes Aufkommen an Notfallpatienten zu verzeichnen war. Der diensthabende Oberarzt demonstrierte den digital dargestellten „Patientenfluss“ am Bildschirmarbeitsplatz und vermittelte dabei einen überzeugenden Einblick in die nun gewonnene Prozesstransparenz.

Beim anschließenden Restaurantbesuch konnten sich die Teilnehmer in geselliger Runde noch eingehender miteinander bekannt machen und damit dem Gedanken des Alumni-Netzwerks entsprechen. Wir bedanken uns ganz herzlich bei unserem Alumnus Dr. Matthias Zuchowski, dass er unseren Studierenden und Alumni diese spannende Einblicke ermöglicht hat!

Zu Besuch bei der Softwareentwicklungsfirma Sandstorm in Dresden – Alumnus Fabian Tschök öffnete die Türen

DONNERSTAG, 24. MAI 2018

Alumnus Fabian Tschök lud am 24. Mai nach Dresden ein, um Einblicke in die Softwareentwicklungsfirma Sandstorm zu geben. Bei Pizza und Kaltgetränken schnupperten die Teilnehmer in lockerer Atmosphäre fast 10-jährige „Start-up-Luft“ (in 2019 feiert Sandstorm sein 10-jähriges Bestehen) und erfuhren, wie die Gründer ihre Firma aufbauten, welche Werte ihnen wichtig sind und wie sie mit skizzierten Herausforderungen der Teilnehmer im Team umgehen.

Konkret ging es unter anderem um Hierarchien, Rollen, Führung, Wachstumsziele, Sabbaticals, Verantwortung, Transparenz (Braucht man z.B. einen Projektmanager?) sowie um die Fragestellungen „Warum existiert ein Unternehmen?“ und „Wie schnell kann man neuen Team-Mitgliedern vertrauen?“. Trotz vorbereiteter Themenauswahl verschwammen die Grenzen schnell, was sich nicht verhindern lässt, da die Themen untereinander verknüpft sind und sich gegenseitig beeinflussen.

Für all diejenigen, die nicht vor Ort sein konnten, übertrugen die Sandstormer die Veranstaltung per Youtube-Live-Stream. Schauen Sie doch ebenfalls mal rein: https://www.youtube.com/watch?v=Z_uZ-gljbpw (ab Minute 16 geht’s offiziell los - die einzelnen Themenabschnitte sind in der Videobeschreibung für einen schnellen Einstieg markiert).

Ein herzliches Dankeschön gebührt an dieser Stelle nochmal dem Gastgeber Fabian Tschök und seinen Teamkollegen von Sandstorm!

Zu Besuch im Holzwerk Schneider in Eberhardzell – Alumnus Christian Diem öffnete die Türen

DONNERSTAG, 25. JANUAR 2018

Große Hallen, Maschinen wummern, Holzfasern rauschen durch die Blowline: Alumnus Christian Diem stellte interessierten Alumni, Studierenden und Professoren einen der größten und innovativsten Holzlieferanten im süddeutschen Raum vor: das Holzwerk Schneider in Eberhardzell (Oberschwaben). Mit 350 Mitarbeitern wird täglich Baumaterial für ca. 40 Einfamilienhäuser gefertigt, die Produkte werden auf die betriebseigenen LKWs computergesteuert verladen und just in time direkt zum Zimmerer auf die Baustelle oder zum Fertighausbauer nach Deutschland, Österreich oder in die Schweiz ausgeliefert.

Bei der Führung durch einen Teil der Produktion des Holzfaserwerks bekamen die Teilnehmer einen Einblick in das Familienunternehmen und konnten den Weg mitverfolgen wie ein Dämmstoff aus Holz hergestellt wird. Der Produktionsweg zeigte, wie aus kleinen Holzstücken eine Holzfaser entsteht, welche zu festen oder weniger festen Dämmstoffplatten weiterverarbeitet wird. Die dazu notwendigen Rohstoffe sind Abfallprodukte (z.B. Restholz, Sägemehl) aus anderen Produktionslinien des Holzwerks, welche somit nicht mehr entsorgt werden müssen. Auch der hohe Bedarf an Energie, Wärme und Dampf zur Herstellung des Dämmstoffes ist ein Nebenprodukt aus dem eigenen Blockheizkraftwerk.

Beim Italiener ließen die Studierenden und Alumni den interessanten Abend gemeinsam ausklingen. Vielen herzlichen Dank an dieser Stelle nochmal an den Gastgeber Christian Diem!