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Newsdetail

Intensive Beratung wirkt sich positiv auf Studienerfolg aus

Zwei Jahre forschten die SRH Fernhochschule und fünf weitere Hochschulen an Strategien zur Verbesserung des Studienerfolgs.

Zwei Jahre forschten die SRH Fernhochschule und fünf weitere Hochschulen im Auftrag des Stifterverbands an Strategien zur Verbesserung des Studienerfolgs. Jetzt wurden die Ergebnisse in einem Handbuch veröffentlicht.

v.l. Tobias Heilig (Verwaltungsleiter), Prof. Dr. Joachim Merk (Prorektor für Lehre), Rektorin Prof. Dr. Julia Sander mit dem „Handbuch Studienerfolg“, Christian Beditsch (Wissenschaftlicher Mitarbeiter)
v.l. Tobias Heilig (Verwaltungsleiter), Prof. Dr. Joachim Merk (Prorektor für Lehre), Rektorin Prof. Dr. Julia Sander mit dem „Handbuch Studienerfolg“, Christian Beditsch (Wissenschaftlicher Mitarbeiter)

Wie lassen sich bessere Studienerfolge erzielen? Welche Maßnahmen müssen ergriffen werden, welche Änderungen in den Strukturen von Hochschulen vorgenommen werden, damit die Zahl der Studienabbrecher sinkt? Vor zwei Jahren hat der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft dieses Thema mit der Ausschreibung des Förderprogramms Qualitätszirkel Studienerfolg in Angriff genommen. Aus insgesamt 88 Bewerbern erhielten damals sechs Hochschulen aufgrund ihrer vielversprechenden Konzepte im Sinne der nachhaltigen Verbesserung des Studienerfolges den Zuschlag, darunter die SRH Fernhochschule als einzige Hochschule in privater Trägerschaft. Sie wurde aufgrund ihres präventiven Betreuungskonzeptes zur Unterstützung mehrfach belasteter Studierender ausgewählt.

Seit Jahren setzt die Mobile University auf eine intensive und persönliche Betreuung jedes einzelnen Studierenden, was sich nachweislich positiv auf die Studienabbrecherquote auswirkt. Die Beratung und Betreuung der Studierenden erfolgt über eine Vielzahl von Kanälen. Den Studierenden stehen neben fachspezifischen Studiengangsbetreuern rund 200 Lehrbeauftragte für akademische Fragen sowie, pro Studierendem, ein persönlicher Mentor aus der Professorenschaft zur Seite. Die Betreuungsmaßnahmen reichen von einer rein die Studienorganisation betreffenden Hilfestellung, einer Beratung bezüglich der Modulbelegung und Themenwahl für Abschlussarbeiten, bis zur Unterstützung bei privaten Schwierigkeiten, die sich auf den Studienerfolg auswirken. Basierend auf diesem Konstrukt wurde im Rahmen des Förderprogramms in den vergangenen zwei Jahren unter der Projektleitung von Prof. Dr. habil. Rüdiger Reinhardt an der SRH Fernhochschule die Individualisierung der Studierendenbetreuung weiterentwickelt. Nach verschiedenen Analysen und Auswertungen von Interviews wurden Muster definiert, die den Abbruch des Studiums zur Folge haben können. „Beispielsweise ist besonders die Studieneingangsphase bezüglich der Einschätzung der eigenen Studienkompetenzen und somit für den Studienabbruch sensibel“, sagt Prof. Dr. Reinhardt. „Mehr als 75 Prozent der Abbrüche erfolgen nach Auswertung in den ersten beiden Semestern“. Dass diese Erkenntnisse eine große Wichtigkeit für die gesamte Gestaltung des Studiums haben, macht Prof. Dr. Joachim Merk, Prorektor für Lehre an der SRH Fernhochschule, deutlich: „Die Erhöhung des Studienerfolgs ist von hochschulübergreifendem Interesse. Dank der gewonnenen Forschungsergebnisse kann die Hochschule ihre Betreuungsangebote für unsere Studierenden weiter optimieren. Durch die Umsetzung und den Transfer der im Rahmen des Forschungsprojekts formulierten Maßnahmen wirken wir aktiv dem Studienabbruch entgegen.“ Als vielversprechende Maßnahme wird unter anderem ein frühzeitiger Beginn des Mentoringprozesses empfohlen.

Die Erfahrungen und Erfolge aus zwei Jahren „Qualitätszirkel Studienerfolg“, mit regelmäßigen Netzwerktreffen und individuellen Status- und Begleitworkshops, wurden im „Handbuch Studienerfolg“ samt Maßnahmenkatalog und Best-Practice-Beispiele gebündelt. Neben der SRH Fernhochschule waren die TU München, die Hochschule Bremerhaven, die Fachhochschule Köln und die Universitäten Duisburg-Essen und Bonn beteiligt. Deren Konzepte befassten sich unter anderem mit einer innovativen Studieneingangsphase, neuer Prüfungspraxis oder der Verbesserung der Wissensvermittlung durch E-Learning-Strategien.

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