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Pflege-Azubis 2026: Mehr Nachwuchs – aber zu wenig Lehrkräfte

Das Interesse an einer Pflege-Ausbildung steigt, allerdings fehlen qualifizierte Lehrkräfte an Pflegeschulen. Die Ausbildung von Pflegepädagog:innen bietet berufliche Chancen für Pflegefachkräfte und kann die Zukunft der Pflege sichern.

Eine lächelnde Frau in blauer Arbeitskleidung steht mit verschränkten Armen in einem hellen Raum. Sie wirkt freundlich und professionell.

Die Pflegebranche erlebt derzeit einen bemerkenswerten Aufschwung bei den Ausbildungszahlen. Laut aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamts haben 2025 rund 64.300 Menschen eine Ausbildung zur Pflegefachfrau beziehungsweise zum Pflegefachmann begonnen – ein Plus von acht Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt befinden sich inzwischen rund 158.000 Menschen in einer Pflegeausbildung – so viele wie nie seit Einführung der generalistischen Pflegeausbildung. (Statistisches Bundesamt)

Damit wächst die Hoffnung, dem Fachkräftemangel in der Pflege langfristig entgegenzuwirken. Gleichzeitig zeigt sich jedoch ein neues Problem: Der Mangel an qualifizierten Lehrkräften an Pflegeschulen könnte die positive Entwicklung ausbremsen.

Pflege-Ausbildung boomt – Pflegeschulen stoßen an Grenzen

Immer mehr junge Menschen entscheiden sich für einen Pflegeberuf. Die Gründe dafür sind vielfältig: sichere Berufsperspektiven, gesellschaftliche Relevanz und neue Karrierewege im Gesundheitswesen. Doch mit steigenden Ausbildungszahlen wächst auch der Bedarf an qualifizierten Lehrpersonen.

Der Lehrkräftemangel betrifft längst nicht mehr nur allgemeinbildende Schulen. Besonders berufliche Schulen und Pflegeschulen suchen dringend pädagogisch qualifiziertes Personal. Prognosen gehen davon aus, dass der Lehrermangel in Deutschland noch bis mindestens 2033 spürbar bleiben wird. (Tagesspiegel)

Gerade im Pflegebereich ist die Situation kritisch: Ohne ausreichend Lehrkräfte können Ausbildungsplätze nicht vollständig genutzt werden – obwohl der Bedarf an Pflegefachkräften stetig steigt.

Pflege B.Sc.

Erweitern Sie Ihre praktische Erfahrung mit neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und gehen Sie so den nächsten Schritt in Ihrer beruflichen Karriere. In nur 3 Semestern und ohne Abitur. 

Spezialisierung Pflegepädagogik

Erweitern Sie Ihre pflegerischen Kompetenzen durch didaktische und pädagogische Qualifikationen. Diese Vertiefungsrichtung bereitet Sie darauf vor, eine Schlüsselrolle in der Ausbildung zukünftiger Pflegefachkräfte zu übernehmen. 

Zwei medizinische Fachkräfte in blauen Uniformen stehen lächelnd in einem Flur, bereit für ihre Aufgaben.

Pflegepädagogik: Eine gefragte Zukunftsqualifikation

Wer bereits in der Pflege arbeitet und den nächsten Karriereschritt gehen möchte, findet in der Pflegepädagogik eine besonders zukunftssichere Spezialisierung. Der Bachelorstudiengang Pflege mit der Vertiefung Pflegepädagogik an der SRH Fernhochschule  qualifiziert gezielt für Lehr- und Bildungsaufgaben im Gesundheitswesen.

Besonders relevant für Baden-Württemberg:
Mit der Spezialisierung Pflegepädagogik erwerben Studierende die pädagogische Qualifizierung für eine Lehrtätigkeit an Pflegeschulen in Baden-Württemberg.

Die dafür erforderlichen didaktisch-pädagogischen Inhalte im Umfang von mindestens 600 Stunden werden im Studiengang vollständig abgedeckt. Dazu gehören unter anderem:

  • Pädagogische Psychologie
  • Berufsfelddidaktik und Unterrichtsgestaltung in der Pflege
  • Methoden der Erwachsenenbildung
  • Digitale Lehr- und Trainingsmethoden

Diese Inhalte erfüllen die Anforderungen für eine pädagogische Qualifizierung an Pflegeschulen in Baden-Württemberg.

Eine Krankenschwester in blauer Uniform lächelt, während sie die Hand einer älteren Patientin hält. Ein Stethoskop hängt um ihren Hals.

In nur 3 Semestern zum Bachelor Pflege B.Sc.

Ein besonderer Vorteil des Studiengangs: Pflegefachkräfte können den Bachelorabschluss bereits in drei Semestern erwerben – berufsbegleitend und flexibel.

Der Studiengang richtet sich gezielt an Menschen, die Studium, Beruf und Privatleben miteinander verbinden möchten. Das Fernstudium bietet unter anderem:

  • monatlichen Studienstart
  • keine verpflichtenden Präsenzveranstaltungen
  • flexible Studienmodelle
  • orts- und zeitunabhängiges Lernen
  • professionelle Betreuung während des gesamten Studiums

Zusätzlich profitieren Studierende von drei praxisnahen Vertiefungsrichtungen:

  • Pflegepädagogik
  • Pflegewissenschaft und -praxis
  • Pflegemanagement

Darüber hinaus stehen Wahlmodule zur individuellen Profilbildung zur Verfügung.

Mehr zum Studiengang Pflege B.Sc.
Zwei medizinische Fachkräfte stehen in einem hellen Raum, lächeln und halten ein Tablet. Beide tragen Arbeitskleidung und Namensschilder.

Pflegepädagogik verbindet Praxiswissen mit Lehrkompetenz

Die Spezialisierung Pflegepädagogik bereitet gezielt auf Bildungs- und Lehrtätigkeiten vor. Studierende erwerben Kompetenzen in:

  • Unterrichtsgestaltung
  • Erwachsenenbildung
  • digitalen Lehrmethoden
  • Kompetenzentwicklung
  • Evaluation von Bildungsmaßnahmen
  • Gesundheitspsychologie

Damit eröffnet das Studium vielfältige Karriereperspektiven – etwa an Pflegeschulen, Bildungseinrichtungen im Gesundheitswesen oder in der Praxisanleitung.

Mehr zur Spezialisierung Pflegepädagogik

Fazit: Pflege braucht nicht nur Fachkräfte, sondern auch Lehrkräfte

Die steigenden Ausbildungszahlen in der Pflege sind ein positives Signal für das Gesundheitswesen. Doch ohne ausreichend qualifizierte Lehrkräfte wird sich der Fachkräftemangel nicht nachhaltig lösen lassen.

Genau hier setzt die akademische Qualifizierung in der Pflegepädagogik an: Sie schafft die Grundlage dafür, zukünftige Pflegefachkräfte professionell auszubilden und die Pflegebranche langfristig zu stärken. (Statistisches Bundesamt)