
Impressionen von der 71. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft von Prof. Dr. Tennert und Prof. Dr. Bittner-Fesseler
Impressionen von der 71. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft von Prof. Dr. Tennert und Prof. Dr. Bittner-Fesseler

Vom 18. bis 20. März 2026 wurde Dortmund zum Treffpunkt der Kommunikationsforschung. Die Deutsche Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) lud zu ihrer 71. Jahrestagung ans Institut für Journalistik der TU Dortmund ein. Auch Prof. Dr. Falk Tennert und Prof. Dr. Angela Bittner-Fesseler von der SRH Fernhochschule tauschten sich auf der Tagung mit Fachkolleginnen und Fachkollegen aus.

Das Leitthema für die drei Tage lautete „#Wissenschaft #Kommunikation #Demokratie“. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich das Zusammenspiel von Wissenschaft und medienvermittelter Kommunikation verändert. Die Teilnehmenden diskutierten aktuelle Entwicklungen im Journalismus und in der nicht-journalistischen Kommunikation. Themen wie neue Dynamiken der Medienwelt, veränderte Kommunikationsrollen und der wachsende Einfluss von KI auf Informations- und Meinungsbildungsprozesse prägten viele Beiträge. Deutlich wurde dabei, wie eng leistungsfähige Wissenschaft und verantwortungsvoller Journalismus mit einer funktionierenden Demokratie verbunden sind.
Das Thema Demokratie in Verbindung mit Mediennutzung und KI durchdrang zahlreiche der Sessions und Flurdiskussionen, was angesichts aktueller Entwicklungen absolut angemessen ist.
Prof. Dr. Falk Tennert leitete ein Programmpanel zum Thema Kommunikation – Wirkungen konstruktiver, sprachlicher und visueller Nachrichtenvermittlung. Die einzelnen Beiträge beleuchteten aus empirischer Sicht unterschiedliche Prozesse der nachrichtenbezogenen Medienrezeption und -wirkung auf der Wahrnehmungs-, Verarbeitungs- und Interpretationsebene. Konkret ging es um Effekte gendergerechter Sprache, um die Wirkung konstruktiver journalistischer Elemente (i.S. von Zukunfts- und Lösungsorientierungen) im Bereich der Umweltberichterstattung, um kognitive und emotionale Bewertungen von Online-Pressefotografien im Ukraine- und Israel/Gaza-Krieg sowie um die Wirkung multimodaler Frames bei der Nachrichtenrezeption. Die Diskussion führte Fachkolleginnen und Fachkollegen aus verschiedenen Universitäten und Arbeitsbereichen zusammen und zeigte das Spannungsfeld zwischen journalistischer Handlungslogik und individuellen Rezeptionsmodalitäten auf.

Prof. Dr. Tennerts Fazit nach der Tagung: „Immer wieder bereichernd ist der Austausch mit anderen und ehemaligen Kolleginnen und Kollegen. Neben spannenden Vorträgen und einer perfekten Tagungsorganisation trug das durchweg sonnige Wetter zu einer rundum gelungenen Tagung bei.“ Auch über die Panels hinaus bot die Tagung viele Gelegenheiten für Austausch und Vernetzung. Forschende kamen ins Gespräch, knüpften neue Kontakte und entwickelten gemeinsame Perspektiven für zukünftige wissenschaftliche Projekte und moderne Hochschullehre.

Prof. Dr. Angela Bittner-Fesseler ist Professorin für Medien- und Kommunikationsmanagement an der SRH Fernhochschule und Studiengangsleiterin des Masters Medien- und Kommunikationsmanagement (M.A.).

Prof. Dr. Falk Tennert ist Professor für Wirtschaftspsychologie – Schwerpunkt Medien und Kommunikation an der SRH Fernhochschule und Studiengangsleiter für Wirtschaftspsychologie (B.Sc.).
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