
Thomas Müller
» Ich habe gezielt nach onlinebasierten... «

Das Berufspraktikum in Psychologie (M.Sc.) ermöglicht Ihnen, das im Studium erworbene Wissen im Berufsalltag anzuwenden, zu vertiefen und weiterzuentwickeln.
Im Masterstudiengang Psychologie absolvieren Sie ein Berufspraktikum, in dem Sie das im Studium erworbene Wissen in der beruflichen Realität anwenden und vertiefen. Dabei sammeln Sie wertvolle Einblicke in eins der vielfältigen Tätigkeitsfelder der Psychologie: von Forschung und Diagnostik über Beratung bis hin zu psychologischen Interventionen.
Das Praktikum ist mehr als eine formale Studienanforderung: Es gibt Ihnen die Möglichkeit, sich beruflich zu orientieren, erste Kontakte in der Branche zu knüpfen und ein Gespür dafür zu entwickeln, in welchem Bereich der Psychologie Sie später arbeiten möchten. So starten Sie nach dem Studium nicht bei null, sondern bringen bereits praktische Erfahrung und berufliche Kontakte mit.

Damit das Berufspraktikum Ihnen echten Einblick in die psychologische Berufspraxis verschafft, gibt es klare Rahmenbedingungen. Das Praktikum muss an einer Stelle stattfinden, an der Master- oder Diplom-Psycholog:innen arbeiten, und Sie werden während des Praktikums von einer solchen Person fachlich betreut. Da psychologische Tätigkeitsfelder enorm vielfältig sind – von Klinik und Beratung über Human Resources bis hin zu Forschung –, sind auch die möglichen Praktikumsstellen entsprechend breit gefächert. Sie können also einen Bereich wählen, der wirklich zu Ihren Interessen passt.
Insgesamt sammeln Sie 300 Stunden Praktikumszeit, die Sie über die gesamte Studiendauer verteilen und auf maximal zwei verschiedene Praktikumsstellen aufteilen können. Auch Online- bzw. Remote-Praktika in Psychologie sind möglich, ebenso ein Praktikum im Ausland. So lässt sich das Praktikum gut mit Ihrem Wohnort, Job oder anderen Verpflichtungen vereinbaren.
Bringen Sie bereits einschlägige praktische Erfahrung mit, etwa aus einem früheren freiwilligen Praktikum in Psychologie oder einer beruflichen Tätigkeit mit psychologischen Inhalten, können Sie diese unter bestimmten Voraussetzungen mit bis zu 150 Stunden anrechnen lassen. Wenn Sie aktuell eine psychologische Tätigkeit ausüben, bei der Sie mit Master- oder Diplom-Psycholog:innen zusammenarbeiten, können Sie Ihre aktuelle Beschäftigung bis zu 100% als Praktikum einreichen.
Ein großer Vorteil des Berufspraktikums: Sie sind bei der Wahl Ihres Einsatzbereichs nicht auf bestimmte psychologische Anwendungsfelder festgelegt. Solange Sie an Ihrer Praktikumsstelle von einer Person mit Master- oder Diplomabschluss in Psychologie betreut werden, steht Ihnen die gesamte Bandbreite psychologischer Tätigkeitsfelder offen. Sie wählen die Praktikumsstelle frei nach Ihren eigenen Interessen und Karriereplänen.
So können Sie beispielsweise Erfahrung in der Anwendung forschungsmethodischer Kenntnisse sammeln, etwa bei der Erstellung von Forschungsdesigns oder der Durchführung und Auswertung von Studien. Ebenso möglich ist die Mitarbeit an psychologischen Interventionen und Kommunikationsprozessen, etwa in der Beratung oder in Trainingsformaten, sowie an deren Evaluation. Auch die Psychodiagnostik steht Ihnen offen, etwa durch die Durchführung von Tests, Befragungen oder Beobachtungen.
Ob Klinik, Wirtschaft, Forschung, Beratung oder ein ganz anderer Bereich – welchen Schwerpunkt Sie setzen, entscheiden Sie selbst. So können Sie das Praktikum gezielt nutzen, um genau den Bereich der Psychologie kennenzulernen, der für Ihren weiteren Berufsweg am relevantesten ist.

Ihre Praktikumsstelle suchen Sie sich eigenständig aus. Das gibt Ihnen die Freiheit, gezielt nach einem Bereich und einer Stelle zu suchen, die zu Ihren Interessen und Ihrer Lebenssituation passt.
Bei der Anerkennung der Praxisstelle sowie bei Fragen rund um das Praktikum steht Ihnen die Studierendenbetreuung beratend zur Seite. Formal wird das Praktikum über eine Praktikumsvereinbarung bzw. einen Praktikumsvertrag zwischen Ihnen, der Praktikumsstelle und der Hochschule geregelt. Diese Abläufe sind klar strukturiert und werden von der Studierendenbetreuung begleitet, sodass Sie sich auf inhaltliche Fragen konzentrieren können, während die organisatorischen Rahmenbedingungen zuverlässig geregelt sind.

Thomas Müller
» Ich habe gezielt nach onlinebasierten... «
» Ich habe ein Praktikum gefunden, das größtenteils orts- und zeitunabhängig durchführbar war. Mein Praktikum unterstrich die Relevanz der Psychologie im wirtschaftlichen Kontext und die vielfältigen Ansatzpunkte innerhalb einer Organisation. «
Weiterlesen
Meryem Vox
» In meinem Praktikum durfte ich mich mit der... «
» In meinem Praktikum durfte ich mich mit der psychologischen Tätigkeit der Beratung auseinandersetzen, die nach dem Konzept der systemischen Beratung erfolgt. Das Praktikum kann zu 100% remote erfolgen und ist somit sehr gut mit den alltäglichen Aufgaben vereinbar.«
WeiterlesenDas Praktikum muss nicht am Stück absolviert werden. Es kann auch berufsbegleitend über die gesamte Studiendauer gestreckt werden. Sie müssen lediglich gemeinsam mit Ihrer Praktikumsstelle bzw. Ihren Praktikumsstellen sicherstellen, dass insgesamt 300 Stunden zusammenkommen. Die Praktikumszeit lässt sich auf maximal zwei Stellen aufteilen, wobei jede Stelle mindestens 75 Stunden umfassen muss (das entspricht etwa zwei Wochen Vollzeit). Da auch ein Online- bzw. Remote-Praktikum möglich ist, lässt sich das Praktikum wie andere Studienmodule auch auf diese Weise in Ihren Berufsalltag integrieren.
Ja, unter bestimmten Voraussetzungen. Haben Sie bereits ein Psychologie-Praktikum absolviert oder in einem psychologischen Bereich gearbeitet und wurden dabei von einer Person mit Master- oder Diplomabschluss in Psychologie angeleitet, können bis zu 150 Stunden angerechnet werden. Voraussetzung ist ein entsprechender Nachweis, etwa ein Arbeitszeugnis, das die psychologische Tätigkeit und den zeitlichen Umfang offiziell durch den Arbeitgeber bestätigt.
Ja, auch ein Online- bzw. Remote-Praktikum ist möglich. Entscheidend ist auch hier, dass die fachliche Betreuung durch eine Person mit Master- oder Diplomabschluss in Psychologie gewährleistet ist – unabhängig davon, ob Sie vor Ort oder ortsunabhängig arbeiten. Das macht das Praktikum besonders flexibel mit Ihrem Wohnort oder Ihrer beruflichen Situation vereinbar.
Das Berufspraktikum wird mit 12 ECTS-Punkten angerechnet. Bewertet wird es mit bestanden oder nicht bestanden. Eine Benotung findet nicht statt. Am Ende verfassen Sie einen Praktikumsbericht, in dem Sie Ihre Erfahrungen und Erkenntnisse reflektieren.
Ja, ein Auslandspraktikum ist möglich, sofern die Praxisstelle den üblichen Anforderungen entspricht, also eine psychologische Betreuung durch eine entsprechend qualifizierte Person gewährleistet ist.
Wenn Ihre aktuelle Tätigkeit einschlägig psychologisch ist und unter Anleitung einer Person mit Master- oder Diplomabschluss in Psychologie erfolgt, können Sie Ihr bestehendes Beschäftigungsverhältnis bis zu 100% als Praktikum einreichen. Reichen Sie dazu die Praktikumsvereinbarung gemeinsam mit Ihrem Arbeitsvertrag digital bei der Studierendenbetreuung ein.
Die fachliche Anleitung durch eine entsprechend qualifizierte Person stellt sicher, dass Sie während des Praktikums wirklich die psychologischen Kompetenzen erwerben, die im Masterstudium gefordert sind. Nur so ist gewährleistet, dass Ihr Praktikum den Anforderungen der Prüfungsordnung entspricht und am Ende erfolgreich anerkannt werden kann.