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Felix Ulrich

Alumni-Portrait

Felix Ulrich, geboren in Pasewalk, startete nach seinem Abitur im Jahr 2004 als BA-Student bei der BTI Befestigungstechnik GmbH & Co. KG, einem Unternehmen der Berner Group in Ingelfingen, wo er den praktischen Teil seiner dualen Ausbildung durchlief und gleichzeitig an der Berufsakademie Bad Mergentheim das Studium in International Business Administration absolvierte. Aufgrund seiner sehr guten Leistungen durfte er Auslandserfahrung an der University of Ljubljana sammeln.

Im Anschluss an das Duale Studium war Herr Ulrich ab 2007 als Personalreferent verantwortlich für die Betreuung und Weiterentwicklung von 400 Mitarbeitern im Außendienst der BTI Befestigungstechnik und übernahm bereits nach vier Jahren die Leitung der Abteilung Training & Personalentwicklung. Zwischen 2009 und 2012 absolvierte Herr Ulrich berufsbegleitend seinen Master of Business Administration (MBA) mit dem Schwerpunkt Human Resources Management an der SRH Fernhochschule und wurde nur fünf Jahre später zum Director Human Resources und Prokurist ernannt. In dieser Position waren ihm bei der BTI Befestigungstechnik insgesamt 45 Mitarbeiter unterstellt und er verantwortete die komplette Personalarbeit.

Nach über 16 Jahren bei der Berner Group wechselte Felix Ulrich im Oktober 2020 zur KAISER+KRAFT EUROPA GmbH, wo er als Bereichsleiter den Bereich Human Resources verantwortet. In dieser Funktion ist er für die Personalarbeit in 26 Ländern und für über 1000 Mitarbeiter verantwortlich.

Als Lehrbeauftragter bleibt Herr Ulrich der SRH Fernhochschule auch weiterhin treu und untermalt die theoretischen Ansätze in den Modulen Projektmanagement und Organisation mit interessanten Fallbeispielen aus der Praxis.

5 Fragen an Felix Ulrich

Inwiefern profitieren Sie in Ihrer heutigen Position von Ihrem Studium an der SRH Fernhochschule?
Natürlich waren viele fachlich spannende Themen dabei, die ich – anders als im Bachelorstudium – auch tatsächlich einordnen und anwenden konnte. Noch wichtiger war es im Studium aber, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden und aus der Masse von Lerninhalten und Informationen den für ein gutes Ergebnis relevanten Teil herauszuziehen. Diesen Fokus konnte ich mir auch in den folgenden Jahren behalten.

Wie haben Sie sich während des Fernstudiums organisiert und in schwierigeren Phasen motiviert „am Ball zu bleiben“?
Was muss, das muss – ist ja schließlich freiwillig und nicht wie früher in der Schule. Deshalb hieß es für mich, die Dinge konsequent zu machen. Wenn ich gearbeitet habe, habe ich gearbeitet. Wenn ich Freizeit hatte, hatte ich Freizeit. Und wenn ich studiert habe, dann habe ich eben dies zu 100% gemacht. Mit dieser Trennung der Themen hatte ich bei dem, was ich gerade getan habe, nie ein schlechtes Gewissen, etwas anderes zu vernachlässigen.

Wie haben Sie die Präsenzveranstaltungen wahrgenommen und haben Sie und Ihre Kommilitonen sich beispielsweise zur Klausurvorbereitung gegenseitig unterstützt?
Die Präsenzveranstaltungen waren natürlich immer sehr intensiv, vollgepackt mit Inhalten und am Ende einer Arbeitswoche auch wirklich anstrengend. Trotzdem war die Zeit mit dem Dozenten wichtig für die Klausurvorbereitung. Die Chance mit den Kommilitonen auch am Abend beim Bier noch etwas Zeit zu verbringen, war am Ende das i-Tüpfelchen.

Gab es eine Professorin oder einen Professor, die/der Ihnen besonders in Erinnerung geblieben ist und wenn ja, warum?
Prof. Dr. Behm. Hier kamen wissenschaftlicher Anspruch und notwendiger Pragmatismus in der für mich richtigen Balance zusammen. Und nebenbei hatten wir wirklich eine Menge Spaß. Ein wirklich toller Professor.

Welche Karrieretipps würden Sie unseren heutigen Studierenden mit auf den Weg geben?
Der Titel oder Abschluss, mit dem das Studium beendet wird, ist zwar schön, aber nicht der zentrale Mehrwert. Es sind die Menschen, Netzwerke und Erfahrungen während des Studiums, die wirklich den Unterschied machen. Also bloß nicht nur nach der Note schauen.