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Hans Heydenreich

Alumni-Portrait

Als Hans Heydenreich Ende 2016 den Masterstudiengang Wirtschaftspsychologie, Leadership & Management erfolgreich abgeschlossen hatte, erfüllte er sich zunächst einen lang gehegten Traum: Zusammen mit seiner Frau ging er für ein Jahr auf Weltreise und entdeckte mit ihr Neuseeland, Australien, Asien, Nord- und Südamerika.

Im Anschluss daran startete er beruflich voll durch. Zum einen ist er für die Martens Outplacement GmbH in Hamburg tätig und berät Führungskräfte sowie das Top-Management bei der beruflichen Neuorientierung. Gleichzeitig hat er sich mit WHATSNEXT COACHING selbständig gemacht. Hier nutzt er seine im Studium erworbenen Kenntnisse bei der Karriereberatung von Leistungssportlern in der Dualen Karriere und beim Übergang von der sportlichen in die berufliche Laufbahn. In seine Kunden kann er sich persönlich sehr gut hineinversetzen, schließlich betrieb Hans Heydenreich selbst viele Jahre als Ruderer erfolgreich Leistungssport.

Mehrere Bälle gleichzeitig in der Luft zu halten, gelang ihm schon immer gut. Nach seinem Abitur im Jahr 2007 studierte Hans Heydenreich BWL an der Leuphana Universität in Lüneburg und setzte zu diesem Bachelor zusätzlich noch einen Bachelor in VWL mit Schwerpunkt Arbeitsmarktökonomik obendrauf. Parallel dazu absolvierte er verschiedene Praktika u.a. bei Otto, Lufthansa Technik und der Berenberg Bank. Im Anschluss daran sammelte er als Berater erste Berufserfahrung bei der Krongaard AG, wo er für kurz- und mittelfristige Projekte von Unternehmenskunden die passenden freiberuflichen Experten recruitierte und vermittelte. Hier traf er 2014 auch die Entscheidung, sich für seinen berufsbegleitenden Wirtschaftspsychologie-Master an der SRH Fernhochschule einzuschreiben. In 2015 wechselte er zur Tom Tailor Group und konnte hier bis zum Ende seines Masterstudiums und der lang geplanten Weltreise sein KnowHow im Recruiting & Employer Branding Team einbringen und erweitern.

Spannend bleibt es für Hans Heydenreich auf jeden Fall auch weiterhin. Im Juni wird er zum ersten Mal Vater – ein neuer Lebensabschnitt, auf den er sich schon sehr freut. Wir wünschen ihm und seiner Frau alles Gute.

5 Fragen an Hans Heydenreich

Inwiefern profitieren Sie in Ihrer heutigen Position von Ihrem Studium an der SRH Fernhochschule?
Das Studium an der SRH hat mir psychologisches und wirtschaftliches Wissen vermittelt, welches ich heute im Rahmen meines Jobs als Karriereberater und Mentaltrainer sehr gut gebrauchen und anwenden kann.

Wie haben Sie sich während des Fernstudiums organisiert und in schwierigen Phasen motiviert, "am Ball zu bleiben"?
Im Gegensatz zu meinem Bachelorstudium war mir im Master von vornherein klar, warum ich dieses Fach gewählt habe und wozu ich es studieren wollte. Diese Ziel-Klarheit hat mir durchaus geholfen auch in herausfordernden Phasen das große Ganze nicht aus dem Blick zu verlieren. Hin und wieder tat der wohlwollende Schubser meiner Frau sicher auch sehr gut ;-) Überhaupt ist bei einem berufsbegleitenden Studium privater Rückhalt in der Sache an sich ganz wichtig.

Wie haben Sie die Präsenzveranstaltungen wahrgenommen und haben Sie und Ihre Kommilitonen sich beispielsweise zur Klausurvorbereitung gegenseitig unterstützt?
Ich bin zwar recht regelmäßig zu den Präsenzveranstaltungen gegangen und habe die Gesellschaft und den Austausch dort vor Ort stets bereichernd empfunden - gelernt habe ich aber dann doch allein. Ich mag es gerne, wenn ich mir meine Zeit frei einteilen kann und diese Möglichkeit hat mir die SRH immer geboten. Mich neben meinem Vollzeitjob dann auch noch in Lerngruppen zu koordinieren, war für mich mangels Zeit einfach keine Option.

Gab es eine Professorin oder einen Professor, die/der Ihnen besonders in Erinnerung geblieben ist und wenn ja, warum?
Ich habe die Professoren allesamt für ihre individuelle Art sehr geschätzt. Das bereichert aus meiner Sicht die Vorlesungen erheblich. Besonders positiv ist mir Herr Prof. Dr. Lars Jansen für seine stets aktuellen Inhalte und seine humorvolle und fordernd-fördernde Art in Erinnerung geblieben. Auch wenn er mich bei meiner Abschlussarbeit noch einmal im positiven Sinne an mein mathematisch-statistisches Limit gebracht hat.

Welche Karrieretipps würden Sie unseren heutigen Studierenden mit auf den Weg geben?
Ich bin ein großer Fan davon, die Zeit zwischen Bachelor und Master für eine erste berufliche Station zu nutzen. Mir haben meine ersten Jobs durchaus mehr Orientierung gegeben, wo ich eigentlich hinmöchte. Diese fehlte mir rückblickend im Bachelor doch sehr. Als Karriereberater empfehle ich, sich weniger mit dem Traumjob und mehr mit der Traumarbeitsumgebung zu beschäftigen. Der beste Job kann in der falschen Umgebung sehr mühsam werden. In der persönlich perfekt empfundenen Umgebung ergeben sich aber häufig ganz tolle ungeahnte Möglichkeiten.