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Marloes Göke

Alumni-Portrait

Marloes Göke ist seit über 9 Jahren erfolgreich selbständig mit ihrem eigenen Beratungs- und Coachingunternehmen und absolvierte berufsbegleitend ihr Bachelorstudium Prävention und Gesundheitspsychologie an der SRH Fernhochschule.

Ursprünglich startete Frau Göke ihre berufliche Laufbahn in der Health- und Wellnessbranche und übernahm sehr jung, bereits mit Anfang Zwanzig, ihr erstes Team. Hierbei musste sie feststellen, dass mehr dazugehört, als "nur" in seinem Tätigkeitsfeld sehr gut zu sein, wenn man ein Team erfolgreich führen möchte. Daher begann sie frühzeitig, sich intensiv mit den Themen Führung und Kommunikation zu befassen.

Als sie einige Jahre später nach Hamburg kam, wo sie insgesamt 15 Jahre lebte, durchlief sie bei ihrem damaligen Arbeitgeber ein dreijähriges Führungsnachwuchsprogramm. Anschließend übernahm sie immer größere Teams und Projekte. Im Rahmen ihrer Anstellung bei einer führenden internationalen Markenagentur verantwortete sie fünf Jahre lang für den Titelsponsor die Konzeption, Planung und Umsetzung der ITU World Triathlon Series – eine seit 2009 jährlich stattfindende Triathlon-Rennserie über die "Olympische Triathlon Distanz".

Als sie in diesem Rahmen kurz davor stand, ihre eigene Balance zu verlieren, stellte sie ihr Leben auf den Kopf und gründete 2011 zunächst nebenberuflich ihr eigenes Unternehmen, die FEEL GOOD - Beratung mit dem Ziel, ihre Kunden in den Bereichen Stressmanagement und Burnoutprävention, Führung und Gesundheit, Betriebliches Gesundheitsmanagement sowie Führungskräfte- und Teamentwicklung zu unterstützen.

2014 siedelte Marloes Göke zurück in ihre alte Heimat Nordhorn und widmete sich von nun an vollständig ihrer Selbständigkeit. Ihr Wissensdurst brachte sie dazu, nebenberuflich das Fernstudium der Prävention und Gesundheitspsychologie an der SRH Fernhochschule aufzunehmen, denn es war ihr wichtig, neben den betriebswirtschaftlichen auch die psychologischen Zusammenhänge zu verstehen.

Während ihr Beratungsangebot in den letzten Jahren vorrangig auf Unternehmenskunden und Teams zugeschnitten war, hat sie ihre Erfahrungen und Erkenntnisse aus der Resilienzforschung, Burnoutprävention, Gehirnforschung, Kommunikationspsychologie, Führungsforschung und aus dem Selbstmanagement nun auch gezielt für Unternehmensinhaber und Selbständige aufbereitet und unterstützt diese dabei, ihr Unternehmen besser mit ihrem Leben zu vereinbaren und beides voranzubringen. Marloes Göke ist davon überzeugt: "Höchstleistung und Wohlbefinden schließen sich nicht aus, sondern sind unmittelbar miteinander verbunden, so dass das eine jeweils das andere stärkt"

5 Fragen an Marloes Göke

Inwiefern profitieren Sie in Ihrer heutigen Position von Ihrem Studium an der SRH Fernhochschule?
Meine Motivation, das Studium aufzunehmen, war rein persönlich. Im Rahmen meiner Selbständigkeit wollte ich mein Wissen insbesondere in psychosozialen Themenfeldern vertiefen.

Wie haben Sie sich während des Fernstudiums organisiert und in schwierigen Phasen motiviert, "am Ball zu bleiben"?
Selbstorganisation ist eines meiner Schwerpunktthemen, die ich in meinen Beratungen anbiete. Ich war da vielleicht etwas im Vorteil. Insgesamt habe ich mir einen konkreten Plan erstellt und das Studium sowohl thematisch als auch zeitlich stark durchstrukturiert.

Wie haben Sie die Präsenzveranstaltungen wahrgenommen und haben Sie und Ihre Kommilitonen sich beispielsweise zur Klausurvorbereitung gegenseitig unterstützt?
Die Präsenzveranstaltungen habe ich sehr positiv wahrgenommen und hätte mir durchaus mehr davon gewünscht. Auf diese Weise hatte man Gelegenheit, sich persönlich auszutauschen und Themenbereiche vorgestellt zu bekommen, anstatt sie sich immer nur selbst zu erarbeiten.

Gab es eine Professorin oder einen Professor, die/der Ihnen besonders in Erinnerung geblieben ist und wenn ja, warum?
Ja, Frau Prof. Dr. Pamela Luckau. Sie hat das Thema Kommunikation einfach phantastisch rübergebracht und ihr Versprechen gehalten, dass die Präsenz transzendental werden würde. Vielen Dank noch einmal!

Welche Karrieretipps würden Sie unseren heutigen Studierenden mit auf den Weg geben?
Es fällt mir schwer, konkrete Karrieretipps zu geben. Aber meine Empfehlung für das Studium wäre, sich ausreichend Zeit zu nehmen, um zum einen die Module schlau zu kombinieren und vor allem die Abschlussarbeit gut vorzubereiten. Dies spart hinten raus wertvolle Zeit.