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Steffen Roth

Alumni-Portrait

Steffen Roth absolvierte nach seinem Abitur ein Duales Studium im Bereich Maschinenbau beim deutschen Automobilzulieferer Schaeffler in Herzogenaurach und schloss dieses mit dem Bachelor of Engineering ab. Im Anschluss daran sammelte er als Systemingenieur weitere praktische Erfahrungen im Unternehmen und absolvierte parallel seinen Master in Maschinenbau an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen-Nürnberg.

Im Januar 2016 wurde er nach Japan entsandt und durfte bei Schaeffler in Yokohama 1,5 Jahre Auslandserfahrung sammeln. Von dort aus startete er mit seinem MBA-Fernstudium an der SRH Fernhochschule und führte es auch von seiner nächsten Auslandsstation als Resident Engineer bei Schaeffler in Birmingham, Großbritannien fort. Im Anschluss daran wechselte er 2019 zurück nach Deutschland und war zunächst als Senior Consultant in Nürnberg tätig. Seit Januar 2021 ist er nun Director Global Sales Transformation im Bereich Automotive Aftermarket in Langen bei Frankfurt am Main. In dieser neuen Rolle lässt Steffen Roth seine Vertriebs- und Beratungserfahrung auf der strategischen und taktischen Ebene einfließen, um die Transformation des Vertriebes zu gestalten.

Seinen Master of Business Administration hat er bereits im Frühjahr 2019 erfolgreich abgeschlossen und so ganz lässt ihn das wissenschaftliche Arbeiten einfach nicht los: aktuell arbeitet er nebenberuflich an seiner Promotion zum Thema Brennstoffzellenantriebe für Zuganwendungen am Fachbereich Electrical Engineering der University of Birmingham UK.

5 Fragen an Steffen Roth

Inwiefern profitieren Sie in Ihrer heutigen Position von Ihrem Studium an der SRH Fernhochschule?
Mein MBA-Studium hat mir geholfen, diverse wirtschaftliche Sachverhalte im Berufsleben besser zu verstehen. Speziell für Ingenieure und technisch geprägte Menschen ist der MBA eine Horizonterweiterung, welche ich jedem nur ans Herz legen kann. Dadurch konnte ich im Schaeffler-Konzern neue Rollen annehmen und auch den Sprung in komplett neue Aufgabengebiete schaffen, welche eine breite Fachkenntnis über technische Themen hinaus fordern. Speziell in der heutigen, schnell wandelnden Industrie ist es essenziell, über den Tellerrand hinaus zu schauen und das hat mir der MBA an SRH Fernhochschule ermöglicht.

Wie haben Sie sich während des Fernstudiums organisiert und in schwierigeren Phasen motiviert „am Ball zu bleiben“?
Aufgrund der spannenden Themen habe ich keinerlei Motivationsprobleme während meines Studiums gehabt, was auf jeden Fall auch auf die exzellenten Studienbriefe der SRH zurückzuführen ist. Die Themen waren stets aktuell und derartig gut aufbereitet, dass es ein Genuss war, die für mich als Maschinenbau-Ingenieur fremden Themen nicht nur zu lernen, sondern auch im Detail zu verstehen. Mittels eines strukturierten Zeitmanagements konnte ich mir die Zeit vor der Prüfung klar einteilen, was auch in stressigen Phasen niemals zu Chaos oder Hektik führte. Durch den regelmäßigen Austausch mit den Dozenten habe ich nie das Gefühl gehabt, allein zu sein und habe stets die notwendige Unterstützung erhalten.

Wie haben Sie die Präsenzveranstaltungen wahrgenommen und haben Sie und Ihre Kommilitonen sich beispielsweise zur Klausurvorbereitung gegenseitig unterstützt?
Die Präsenzveranstaltungen waren der Höhepunkt eines jeden Semesters, da hier in einer lockeren Atmosphäre alle Details nochmals besprochen wurden und durch die exzellente Vorbereitung der Professoren und Dozenten keine Fragen offenblieben. Aufgrund der kleinen Gruppen hatten wir einen regen Austausch mit allen MBA-Kommilitonen und konnten komplexe Sachverhalte diskutieren, was aufgrund der verschiedensten Erfahrungen sehr hilfreich war.

Gab es eine Professorin oder einen Professor, die/der Ihnen besonders in Erinnerung geblieben ist und wenn ja, warum?
Generell würde ich gerne das gesamte Professoren- und Dozenten-Team in die „Hall-of-Fame“ ernennen, da jeder einzelne nicht nur auf seinem Gebiet ein Spezialist war, sondern darüber hinaus basierend auf eigenen Erfahrungen komplexe Sachverhalte herunterbrechen konnte, sodass die Theorie anhand von Praxisbeispielen untermauert werden konnte. Speziell Prof. Dr. Wameling sowie Prof. Dr. Schempf haben mich nicht nur aufgrund des Fachwissens, sondern aufgrund der Erfahrung in Ihrem Gebiet begeistert. Anhand einfachster Beispiele konnten die teilweise hochkomplexen Themen der Finanzwissenschaften so erklärt werden, dass die Theorie für jeden verständlich war und auch interdisziplinär angewandt werden konnte.

Welche Karrieretipps würden Sie unseren heutigen Studierenden mit auf den Weg geben?
Der wichtigste Karrieretipp ist meiner Meinung nach immer wissenshungrig zu bleiben und nie stehenzubleiben. Mein Motto lautet: „Wer glaubt etwas zu sein, hat aufgehört etwas zu werden“ (Sokrates). Nur durch ein kontinuierliches Weiterbilden eröffnen sich neue Möglichkeiten oder auch Chancen, an welche man zuvor nicht gedacht hatte. Darüber hinaus ist es wichtig, seine Karriere auf einem stabilen Fundament aufzubauen, was einen in schwierigen Zeiten unterstützt und antreibt.