Zurück

Fernstudium Gesundheitswesen

Spezialisierung für Ernährungswissenschaft und Prävention (B.Sc.)

Werden Sie zur Fachkraft im Gesundheitswesen

Mit der Spezialisierung Gesundheitswesen innerhalb des Bachelor-Studiengangs Ernährungswissenschaften und Prävention B.Sc. schärfen Sie Ihre Kompetenzen für die vielfältigen Anforderungen im Gesundheitssektor. Wenn Sie zum Beispiel in einem Krankenhaus oder einer Reha-Einrichtung arbeiten möchten, benötigen Sie ein tiefergehendes Verständnis für Strukturen und Abläufe im Gesundheitswesen.

Spezialisierung Gesundheitswesen
Das sind Ihre Modulinhalte

Die Spezialisierung Gesundheitswesen innerhalb des Fernstudiums Ernährungswissenschaft und Prävention B.Sc. besteht aus den beiden Modulen Angebotsstrukturen im Gesundheitswesen (BASRGE) sowie Prävention, Gesundheitsförderung und Rehabilitation (BPRÄGR) mit jeweils 6 ECTS-PunktenMit dieser Spezialisierung tauchen Sie tiefer in die Strukturen des Gesundheitswesens ein und gewinnen Expertenwissen über die wichtigen Akteure und Handlungsfelder. Sie erwerben Wissen aus umfangreichen schriftlichen Unterlagen zum Selbststudium (Studienbriefe) sowie aus zusätzlichen Materialien, die über den E-Campus der Hochschule bereitgestellt werden. Ergänzend dazu besteht im E-Campus eine Modulgruppe zum inhaltlichen Austausch. Ferner erfolgt eine individuelle Betreuung der Studierenden, um offene Fragen zu klären. Eine Vertiefung des Stoffs erfolgt in den Begleitveranstaltungen.

  • Modulnummern: BASRGE & BPRÄGR
  • Semester: Wahlweise im zweiten oder dritten Semester
  • Sprache: Deutsch
  • Arbeitsbelastung: Je 150 Stunden
  • Leistungspunkte (Credits): Je 6 ECTS (benotet)
  • Modulverantwortung: Prof. Dr. Herbert Wassmann (BASRGE) und Prof. Dr. Sarah Seidl (BPRÄGR)

Modul 1 Angebotsstrukturen im Gesundheitssektor

Die Studierenden kennen die Angebotsstrukturen im deutschen Gesundheitssektor und verstehen die wesentlichen Gestaltungs- und Organisationsprinzipien, die diesen Sektor prägen. Sie können die großen Gruppen der Akteure im ersten und zweiten Gesundheitsmarkt beschreiben und in diesem Rahmen die Rolle der gesetzlichen und der privaten Krankenversicherungen, des Öffentlichen Gesundheitsdienstes sowie der niedergelassenen Ärzte, der Krankenhäuser, der Heil- und Hilfsmittelversorger und der Apotheken bei der Gesundheitsversorgung darlegen.

Neben diesen klassischen Angebotsstrukturen gewinnen die Studierenden einen Einblick in weitere innovative Angebotsformen der intersektoralen und interdisziplinären Krankenversorgung und können diese Versorgungsformen beschreiben. Die Studierenden können die Beeinflussungen durch die Gesetzgebung selbständig auswerten und deren Umsetzbarkeit für die berufliche Praxis prüfen. Darüber hinaus setzen sie sich mit den aktuellen Vorschlägen des Sachverständigenrates zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen auseinander. Dies trägt auch dazu bei, die kommunikativen Fähigkeiten in diesem Kontext zu stärken.

Intersektorale und interdisziplinäre Krankenversorgung

  • Sensibilisierung der Thematik: Die klassische Sektorisierung des deutschen Gesundheitswesens
  • Fachgebiete in der medizinischen Versorgung
  • Klassische Sektoren der deutschen Gesundheitsversorgung
  • Ansätze der interdisziplinären Krankenversorgung
  • Ansätze der intersektoralen Krankenversorgung
  • Weitere Kooperations- und Versorgungsformen im Überblick
  • Entwicklungen im Gesundheitswesen im Kontext der intersektoralen und interdisziplinären Krankenversorgung

Aufgaben und Akteure im Gesundheitswesen - Grunddaten

  • Gestaltungs- und Organisationsprinzipien
  • Duale Krankenversicherung
  • Öffentlicher Gesundheitsdienst
  • Ambulante ärztliche Versorgung - Arzneimittelversorgung
  • Stationäre Krankenversorgung
  • Gemeinsamer Bundesausschuss
  • Vernetzung im Gesundheitswesen

Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls können die Studierenden ...

Fachkompetenz „Wissen und Verstehen“

  • die Grundregeln des Gesundheitssystems verstehen
  • die Aufgaben, Tätigkeiten und Prozesse im Gesundheitssystem verstehen und diese darstellen
  • Organisationen des Gesundheitswesens in die Gesamtheit der Angebote des Gesundheitssektors einordnen
  • zuverlässig das soziale Netz verstehen und beschreiben
  • Vor- und Nachteile verschiedener sozialer Systeme erklären und diese zueinander in Beziehung setzen

Methodenkompetenz „Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen“

  • die Grundregeln des Gesundheitssystems in der praktischen Arbeit anwenden
  • einen Bericht über Angebotsstrukturen anlegen
  • Anforderungen an Versorgungsdienstleister vermitteln
  • Angebotsformen der intersektoralen und interdisziplinären Krankenversorgung beurteilen, diese zueinander in Beziehung setzen und eigene Konzepte von Angebotsformen ableiten

Selbstkompetenz „Wissenschaftliches Selbstverständnis und Professionalität“

  • intrinsische Motivation für das selbst gewählte Thema entwickeln
  • Unbekanntem und Neuem offen und unvoreingenommen begegnen, und Selbstbewusstsein im Umgang damit entwickeln
  • regelmäßig das eigene berufliche Handeln unter der Perspektive des Gesamtsystems Gesundheit reflektieren und begründen
  • zuverlässig Termine planen und Vereinbarungen einhalten
  • Arbeitsaufträge sorgfältig, zuverlässig und gewissenhaft erfüllen
  • eine Hausarbeit nach wissenschaftlichen Kriterien anfertigen

Sozialkompetenz „Kommunikation und Kooperation“

  • umfassend die Rollen, Zuständigkeiten, Aufgaben und Arbeitsweisen der unterschiedlichen Akteure im Gesundheitswesen beurteilen und diese klar und nachvollziehbar kommunizieren
  • ihren eigenen Standpunkt gegenüber anderen Fachvertretern und im interdisziplinären Team reflektieren, kommunizieren und begründen - die Position und Sichtweise fremder Akteure einnehmen und mit diesen professionell umgehen
  • eigene Erkenntnisse sachlich und fachbezogen kommunizieren

Ihre Zulassungsvoraussetzungen
Das bringen Sie mit

  • Allgemeine Hochschulreife, fachgebundene Hochschulreife oder Fachhochschulreife
  • Studieren ohne Abitur oder NC mittels Aufstiegsfortbildung, Eignungsprüfung oder ein Jahr erfolgreiches Studium an einer Hochschule in einem anderen Bundesland

Modul 2 Prävention, Gesundheitsförderung und Rehabilitation

Die sich verschärfende Situation um die Finanzierung von Gesundheitsleistungen, aber auch die wachsende Gesundheitskompetenz der Bürger führen dazu, dass der Stellenwert der Gesunderhaltung und die Vermeidung von Krankheit ein immer stärkeres Gewicht erhalten. Vor dem Hintergrund sozio-demografischer Veränderungen sieht sich auch die Medizinische Rehabilitation neuen Herausforderungen ausgesetzt, insbesondere im Bereich der Geriatrischen Rehabilitation und der Rehabilitation von Psychischen Erkrankungen.

Nach Abschluss des Moduls sind die Studierenden befähigt, verschiedene Möglichkeiten der Gesundheitsförderung (Salutogenese), Präventionsstrategien (Verhältnis- und Verhaltensprävention) sowie Ziele und Formen der medizinischen Rehabilitation darzulegen und voneinander abzugrenzen; darauf aufbauend Umsetzungskonzepte zu entwerfen, die sich innerhalb des ordnungspolitischen Rahmens auf der Makro-, Meso- und Mikroebene anbieten; sowie Zuständigkeiten für Rehabilitation hinsichtlich der Kostenträgerschaft zwischen der Gesetzlichen Krankenversicherung und der Deutschen Rentenversicherung abzugrenzen und die jeweils differenzierten Ziele und Rehabilitationskonzepte dieser beiden Kostenträgergruppen aufzuzeigen.

Die Studierenden verbreitern zusammengefasst nicht nur Ihre eigene Wissensbasis – sie entwickeln auch die nötigen instrumentalen Kompetenzen für die Lösung strategischer und operativer Fragen und verbessern systemische Kompetenzen im Sinne der eigenständigen Sammlung und Bewertung von Informationen in diesem Bereich.

Prävention und Gesundheitsförderung

  • Gesundheitskompetenz und gesundheitsorientierte Lebensführung
  • Grundlegende Konzepte zu Gesundheitsförderung und Prävention
  • Gesundheitsförderung: Handlungsfelder, Strategien, Akteure und Rechtsrahmen
  • Prävention: Primärprävention und Sekundärprävention, Perspektiven
  • Relevante Verbände und Fachinstitutionen

Medizinische Rehabilitation

  • Grundlagen der medizinischen Rehabilitation
  • Institutionen und Finanzierung der Rehabilitation
  • Umsetzung von Rehabilitation in der Praxis

Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls können die Studierenden ...

Fachkompetenz „Wissen und Verstehen“

  • Ihr grundlegendes Wissen mit geeigneten Quellen zu einem kritischen Verständnis vertiefen
  • Ein kritisches Verständnis der Theorien, Prinzipien und Methoden des Fachgebietes nachweisen - den Stand der Rehabilitations-Forschung sowie der Präventionsforschung einschließen
  • Fachliche Aussagen zu Prävention, Gesundheitsförderung und Rehabilitation reflektieren

Methodenkompetenz „Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen“

  • Wissenschaftlich fundierte Urteile zur Praxis im Rehabilitationswesen ableiten
  • Fakten zur Prävention und Gesundheitsförderung sammeln, kritisch bewerten und interpretieren - Selbständig in weiterführende Lernprozesse mit relevanten Quellen eintreten
  • Ergebnisse der aktuellen Forschung darlegen, einordnen und erläutern

Selbstkompetenz „Wissenschaftliches Selbstverständnis und Professionalität“

  • Das eigene berufliche Handeln speziell mit Wissen um die Wirksamkeit von Prävention reflektieren - Rahmenbedingungen in der Rehabilitation situationsangemessen erkennen und ethisch begründen - Neuen Entwicklungen und Erkenntnissen offen, kritisch und konstruktiv begegnen
  • Die eigenen Kenntnisse und Fähigkeiten für Fragen des Fachgebietes fundiert einschätzen

Sozialkompetenz „Kommunikation und Kooperation“

  • Strukturierten Austausch mit Akteuren im Rehabilitationswesen vertiefen
  • Im Diskurs mit Fachvertretern, insbesondere Krankenkassen, wissenschaftliche Zusammenhänge einbringen - Mit den vielfältigen Berufsgruppen klar kommunizieren
  • Sichtweisen und Interessen von Gesprächspartnern reflektieren und berücksichtigen
Erfahren Sie mehr in Ihrem kostenlosen Infomaterial

Sie möchten ein Fernstudium der Ernährungswissenschaft und Prävention mit der Spezialisierung Gesundheitswesen absolvieren, sind aber noch unschlüssig? In Ihrer persönlichen Broschüre erfahren Sie alles über Inhalte, alle Spezialisierungen, Karriereperspektiven und Finanzierungsmöglichkeiten Ihres Fernstudiums.

Infomaterial anfordern
Ihre kostenlose Broschüre enthält
  • Detaillierte Inhalte Ihres Fernstudiums
  • Wahlmodule & Spezialisierungen
  • Karriereperspektiven
  • Finanzierungsmöglichkeiten

Ernährungswissenschaft und Prävention
3 Spezialisierungen verfügbar

Wir geben Ihnen mit der Spezialisierung Gesundheitswesen die Möglichkeit, sich innerhalb des Bachelor-Studiengangs Ernährungswissenschaft und Prävention mit den unterschiedlichen Anwendungsbereichen zu befassen und mit einem besonderen Profil auszustatten. Je nach beruflicher Zielsetzung vertiefen Sie Ihre Kenntnisse in zwei von drei Spezialisierungen. Mit der Spezialisierung Gesundheitswesen erwerben Sie praxisnahes Hintergrundwissen und lernen relevante Einsatzgebiete kennen.

Berufsbild Ernährungswissenschaftler:in im Gesundheitswesen

Als Ernährungswissenschaftler:in im Gesundheitswesen sind Sie Spezialist:in für die Zusammensetzung und Wirkung von Lebensmitteln sowie für eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Ihre umfangreichen Fachkenntnisse im Gesundheitssektor eröffnen Ihnen ein breites Spektrum mit folgenden exemplarischen beruflichen Aufgaben:

  • Patientenspezifische Ernährungstherapien in Einzel- oder Gruppenberatungen planen und durchführen
  • Organisation und Unterstützung von Sprechstunden in Gesundheitszentren
  • Ernährungsempfehlungen für Patienten mit viszeralen Erkrankungen
  • Erstellung von Patientenberichten zur Vorlage bei den Krankenkassen
  • Stationäre Ernährungstherapien
  • Erstellung und Überprüfung von leitlinienbasierte Beratungsmaterialien
  • Interdisziplinäre und enge Zusammenarbeit mit Ärzten und Pflegepersonal.
  • Ernährungstagebücher mit Hilfe gängiger Software-Anwendungen auswerten

Der Gesundheitssektor ist mit mehr als 7,1 Millionen Beschäftigten der größte Arbeitgeber Deutschlands. Dementsprechend sind die Einsatzorte als Ernährungswissenschaftler:in im Gesundheitswesen mannigfaltig, wie zum Beispiel:

  • Gesundheitszentren
  • Reha-Kliniken, Reha-Praxen
  • Krankenhäuser und Kliniken
  • Allgemeine und spezialisierte Arztpraxen
  • Pharmabranche
  • Gesundheitsberatung z.B. in Schulen

Berufsbild Ernährungswissenschaftler:in im Gesundheitswesen

Als Ernährungswissenschaftler:in im Gesundheitswesen sind Sie Spezialist:in für die Zusammensetzung und Wirkung von Lebensmitteln sowie für eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Ihre umfangreichen Fachkenntnisse im Gesundheitssektor eröffnen Ihnen ein breites berufliches Spektrum. In der Ernährungsmedizin arbeiten Sie als Ernährungswissenschaftler:in interdisziplinär, oft in Zusammenarbeit mit Ärzten und Pflegepersonal an einer Ernährungstherapie, die individuell auf den Patienten abgestimmt werden muss.

Dabei führen Sie einen Teil der Ernährungstherapie durch, beraten Patienten zu gesunder, ausgewogener Ernährung und wirken an der Entwicklung von Diäten und Speiseplänen mit. Sie übernehmen auch andere ernährungsrelevante Aufgaben in Gesundheitszentren oder Kliniken. Dazu gehören beispielsweise Lebensmittelkontrollen, Qualitätssicherung, Nährwertberechnung, Teilnahme an Berufsbildung und Durchführung von Aus- und Weiterbildungen. Darüber hinaus informieren Sie über Ernährung im Allgemeinen und eine gesunde Lebensweise im Besonderen.

Der Gesundheitssektor ist mit mehr als 7,1 Millionen Beschäftigten der größte Arbeitgeber Deutschlands. Dementsprechend sind die Einsatzorte als Ernährungswissenschaftler:in im Gesundheitswesen mannigfaltig, wie zum Beispiel:

  • Gesundheitszentren
  • Reha-Kliniken, Reha-Praxen
  • Krankenhäuser und Kliniken
  • Allgemeine und spezialisierte Arztpraxen
  • Pharmabranche
  • Gesundheitsberatung z.B. in Schulen

Gesundheitswesen Sie haben Fragen zur Spezialisierung?

SRH Fernstudium Unsere Studiengänge