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In der Welt zuhause: wie Antonia Fernbeziehung und Fernstudium verbindet

Wie Fernstudium und Fernbeziehung verbinden? Der Weg unserer Studierende Antonia Liber führt sie auf verschiedene Kontinente, ihr Fernstudium immer mit im Gepäck. Ihr Wegweiser: dem eigenen Herzen folgen.

Hamburg ist ihr Heimathafen, doch zuhause ist sie in der Welt. Antonia Liber kennt Liebe und Studium aus der Ferne und doch ganz nah: erst in Port Elizabeth (Südafrika), dann in Dubai (Vereinigte Arabische Emirate). Wir begleiten sie auf Ihrem Weg, auf dem sie ihr Fernstudium an der SRH Fernhochschule auf verschiedene Kontinente begleitet und es möglich macht, ihrem Herzen zu folgen.
 

⚓ Hamburg

Hamburg – mein Heimathafen. Um genau zu sein Norderstedt, Schleswig-Holstein, aber für mich sind die beiden einfach verbunden. Hier bin ich aufgewachsen und habe nach einem Auslandsjahr in Südafrika auch mein Fernstudium Prävention- und Gesundheitspsychologie (B.A.) begonnen. Für mich war klar: ich lerne lieber alleine, in meinem Tempo und mit meinen eigenen Vorgaben. Normalerweise sind Neuanfänge ja immer ein bisschen holprig, nicht aber dieser. Ich habe Teilzeit gearbeitet, mich außerhalb meiner Arbeitszeit und am Wochenende an mein Studium gesetzt und jeden Monat abwechselnd eine Hausarbeit abgegeben oder eine Klausur geschrieben. Das Prüfungszentrum war in Hamburg an verschiedenen Standorten und alle einwandfrei organisiert. Für ein Fernstudium muss man diszipliniert sein, ich habe auf viel Freizeit verzichtet, viele Nächte und Wochenenden gearbeitet, und dennoch immer Spaß gehabt! Wenn man einmal etwas gefunden hat, was einen wirklich interessiert, dann geht das leichter als gedacht. Die SRH Fernhochschule hat mich von Anfang an unterstützt, mein Mentor Prof. Dr. Joachim Merk war klasse und immer zur Stelle, wenn ich ihn brauchte. Auch mit meiner Studierendenbetreuung Frau Eva Schmidberger hatte ich immer eine freundliche und schnelle Hilfe an der Hand.

🌍 Port Elizabeth (Südafrika)

Fernbeziehung und -studium über 14.000  Kilometer
Ich habe mich während eines Freiwilligendienstes in Südafrika in dieses wunderschöne Land verliebt. Aber mein Herz ist nicht nur am Land, sondern auch an meinem Partner (mittlerweile Verlobter) hängen geblieben. Die SRH Fernhochschule hat mir die Möglichkeit gegeben, sowohl mein Traumstudium zu verwirklichen als auch eine Fernbeziehung über 14.000 Kilometer führen zu können. Nach einem halben Jahr Studium ging es das erste Mal samt Studium im Koffer wieder runter. Meine nächste Hausarbeit wurde aus Namibia abgeschickt und von nun an ging es alle drei Monate für drei Monate nach Südafrika. Port Elizabeth war die Heimat meines Partners und Südafrika ein Traum zu erkunden.

Gute Wegbegleiter, individuelle Unterstützung
Egal, wo ich war, Hamburg, Port Elizabeth, ich hatte immer einen Ansprechpartner und Unterstützung, es ging auch jedes Mal ratz fatz die Klausuren zu organisieren, die Hausarbeiten einzusenden und Kontakt aufzunehmen. Trotz des ganzen Hin und Her lief die Organisation meines Studiums wie gewohnt einfach. Die Klausuren habe ich an meiner ehemaligen Arbeitsstelle, einer Schule in Port Elizabeth, ohne jegliche Probleme geschrieben.

Mit Fernstudium dem Herzen folgen (können)
Seit 2016 war ich nun in einer Fernbeziehung und das war hart, ich will nicht lügen! Aber die Flexibilität meines Studiums und die damit verbundene Möglichkeit uns häufig für lange zu sehen, hat es so viel einfacher gemacht. Wir sind viel gereist, haben viel Zeit mit der Familie verbracht und Weihnachten jährlich Länder getauscht. Aber auch hier – ich will es betonen – Disziplin! Es ist so leicht in Aufschieberitis zu verfallen, gerade wenn man so viel erlebt!

Herausforderungen durch Corona meistern
Als es dann 2020 in den Endspurt bis zur Bachelorarbeit ging, war alles perfekt geplant. Mein Thema hatte mit Südafrika zu tun, was sich perfekt angeboten hat. Ende März wollte ich runterfliegen, um meine Erhebung durchzuführen – und dann saß ich in Deutschland fest. Man müsste meinen, dass man die Zeit, die wir durch die Pandemie erhalten haben, sowie die Ruhe des Landes hätte nutzen können, um richtig etwas zu schaffen. So ist das aber manchmal nicht. Statt zu studieren habe ich dann stricken gelernt, angefangen Gitarre zu spielen und andere Online-Kurse zu belegen. Doch das Jahr war wichtig, die Zeit, die ich neben dem Studium sonst immer für Arbeiten aufwenden musste, konnte ich auf einmal mit meinen Freunden und meiner Familie füllen. Nicht wissend, dass es mein letztes Jahr in Deutschland sein würde, war es genau das, was ich brauchte. Irgendwann habe ich mich dann doch wieder motiviert, meine Bachelorarbeit-Erhebung von Zuhause, mit der Hilfe von meinem Partner und Freunden in Südafrika, durchgeführt und angefangen zu schreiben. Auch hier die ständige Unterstützung von meinem Betreuer Prof. Dr. Joachim Merk. Die Zusammenarbeit, aber auch das Schreiben, hat unglaublich Spaß gemacht und ich bin nach wie vor stolz auf meine Arbeit. Und vielleicht war es ja gar nicht so hinderlich, dass ich Zuhause keine großen Ablenkungen hatte. Beendet habe ich die Thesis nach Grenzöffnung in Südafrika, ausgedruckt und abgeschickt in Deutschland mit Hilfe der Familie. Und da waren drei wertgeschätzte Jahre herum. So schnell geht das.

🌍 Dubai (Vereinigte Arabische Emirate)

Dubai war eigentlich gar nicht geplant, aber dank Jobangebot für meinen Partner unsere sicherste Möglichkeit endlich gemeinsam durchzustarten. Ich habe mich nach erfolgreichem Abschluss meines Studiums Prävention und Gesundheitspsychologie (B.A.) entschieden, den Bachelor in Psychologie (B.Sc.) anzuschließen und fast gleichzeitig mit dem Studienstart eine Vollzeitstelle in einer Integrativen Klinik begonnen. Dubai ist nicht meine Lieblingsstadt, mir fehlen die Jahreszeiten und die Natur. Wir haben uns jedoch darauf geeinigt, dass es nur ein Zwischenstopp in unserem Leben sein wird - dank des Fernstudiums bin ich flexibel. Das Beste an allem: ich habe nun endlich meinen Verlobten an meiner Seite, der mich durch alle Höhen und Tiefen begleitet. Nach so vielen Jahren Fernbeziehung in unser gemeinsames Heim nach Hause zu kommen gibt mir viel Stärke. Er ist mein stetiger Fels, der mich bei allem unterstützt und mir Sicherheit gibt, dass wir alles schaffen können und er mir auf meinem Bildungsweg den Rücken frei hält. Wir erkunden das Leben jetzt gemeinsam und zu wissen, dass die SRH Fernhochschule immer an meiner Seite ist, gibt mir zusätzliche Gelassenheit.  

Kontakt
Lea-Anna Hurler

Presse & Öffentlichkeitsarbeit

lea.hurler@mobile-university.de +49 7371 9315-232

Über die Autorin

Lea-Anna Hurler ist seit Februar 2020 die Ansprechpartnerin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit an der SRH Fernhochschule – The Mobile University. Als Kauffrau für Marketingkommunikation bringt sie aus der IT-Branche außerdem Erfahrung mit agilen Methoden und New Work mit. Ihre Begeisterung für Texte und die vielfältigen Themen der Fernhochschule haben sich gesucht und gefunden.