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Sabrina Maru Adams

Alumni-Portrait

Sabrina Maru Adams liebt Menschen und ihre einzigartigen Persönlichkeiten und Stimmen. Geboren in Königsstein im Taunus und aufgewachsen in Dreieich bei Frankfurt am Main fasziniert sie sich seit ihrer Kindheit für Menschen und Stimmen. Schnell war ihr klar: „Das möchte ich beruflich verbinden.“ Also absolvierte sie nach ihrem Abitur zunächst eine Ausbildung zur Logopädin (Sprach-, Sprech-, Stimmtherapeutin) in Mainz. Schon während ihrer Ausbildung merkte Sabrina, dass sie die Themen Kommunikation, Stimme, Sprechen und Psychologie spannend findet, die Arbeit als Logopädin jedoch nicht das ist, was sie begeistert. Noch während ihres Staatsexamens mit 22 Jahren hatte sie die Möglichkeit, als Stimm- und Sprechtrainerin ihre ersten Seminare, Workshops und Einzeltrainings für selbstsicheres Auftreten und eine ausdrucksstarke Stimme zu geben. Da merkte sie sofort: „Das ist genau das, was ich beruflich machen möchte.“

Ihre Ausbildung kombinierte Sabrina daher mit einem Bachelorstudium in Gesundheitsmanagement in Mainz und arbeitete neben ihrem Studium als Stimm- und Sprechtrainerin und Logopädin. Später sammelte sie zusätzlich Erfahrungen als Dozentin. Während sie mit immer mehr Menschen an ihrer Stimme, ihrem Sprechen und Auftreten arbeitete und ihre Wirkung optimierte, stellte sich Sabrina zunehmend die Frage: „Warum wollen Menschen besser sprechen und ihre Wirkung verbessern?“ Sie beschloss den Kern ihrer Arbeit zu erforschen und führte zahlreiche Gespräche mit ihren Kund:innen. Sie fand heraus, dass es immer um den gleichen Kern geht: „Wir wollen gesehen, gehört, ernst genommen und verstanden werden.“

Sabrinas Arbeit veränderte sich dahingehend, dass sie nicht mehr rein als Stimm- und Sprechtrainerin wirkte, sondern ganzheitlicher als Coach für Kommunikation, Stimme und Persönlichkeit. Heute begleitet sie Unternehmer:innen, Selbstständige, Führungskräfte und Angestellte auf ihrem Weg zu einer klaren, authentischen und (selbst-)bewussten Kommunikation, damit sie mit ihrer einzigartigen Persönlichkeit und Kompetenz gesehen und gehört werden.

Kurz nachdem Sabrina in ihre heutige Wahlheimat Freiburg im Breisgau zog, beschloss sie im Jahr 2015, ihr Wissen im Bereich der Psychologie im wirtschaftlichen Kontext zu erweitern, um ihre Kund:innen noch besser begleiten zu können und entschied sich für den Masterstudiengang Wirtschaftspsychologie, Leadership und Management an der SRH Fernhochschule. Während des Studiums wurde sie Mama von 2 Kindern und war unendlich dankbar für die Flexibilität, die ihr das Fernstudium ermöglichte. „Was ich immer noch als große Bereicherung erlebe: dass ich im Rahmen meiner Masterthesis zu meinem eigenen Thema forschen konnte. So habe ich ein eigenes Kommunikationsmodell für eine gelingende Gesprächsführung zwischen Coach und Coachee entwickelt, das in meine Arbeit als Coach einfließt und über das ich ein Buch schreiben werde.“

Liebe Sabrina, wir wünschen Dir für Deine Zukunft alles Gute und freuen uns, weiterhin mit Dir verbunden zu bleiben.

5 Fragen an Sabrina Maru Adams

Inwiefern profitierst Du in Deiner heutigen Position von Deinem Studium an der SRH Fernhochschule?
Das Studium hat mir psychologische Kompetenzen im Wirtschaftskontext mitgegeben, die ich für meine Arbeit als Coach mit Unternehmer:innen, Selbstständigen und Führungskräften brauche. Hinzu kommt, dass ich von Kund:innen oft die Rückmeldung bekomme, dass sie sich unter anderem aufgrund meiner hohen Qualifikationen für mich als Coach entschieden haben.

Wie hast Du Dich während des Fernstudiums organisiert und in schwierigeren Phasen motiviert „am Ball zu bleiben“?

Grundsätzlich habe ich eine hohe intrinsische Motivation und habe bis zur Geburt meines ersten Kindes regelmäßig gelernt und alle Prüfungen in der Regelstudienzeit absolviert. Danach wurde es kniffliger und für mich herausfordernd, da ich nur noch wenig Zeit für das Studium zur Verfügung hatte. In Hinblick auf diese Herausforderung neben einem und später dann zwei kleinen Kindern meine wenige freie Zeit ins Studium zu stecken, sank meine intrinsische Motivation so weit, dass ich darüber nachdachte das Studium kurz vor Ende abzubrechen. Ein unglaublich wertvolles Gespräch mit meinem damaligen Studiengangsleiter Herrn Prof. Dr. Lars Jansen führte dazu, dass ich die Entscheidung traf, das Studium zu beenden. Dank der hohen Flexibilität, die das Fernstudium in Elternzeit ermöglicht, die unterstützenden Professor:innen und die verständnisvolle Hochschulverwaltung, habe ich den Master beendet.

Wie hast Du die Präsenzveranstaltungen wahrgenommen und habt Ihr Kommiliton:innen Euch beispielsweise zur Klausurvorbereitung gegenseitig unterstützt?
Die Präsenzveranstaltungen habe ich als wahnsinnig bereichernd und qualitativ hochwertig erlebt. So hatte ich die Möglichkeit, meine Professor:innen und Kommiliton:innen persönlich kennenzulernen und gegenseitige Unterstützung zu erfahren. Bis zur Geburt meines ersten Kindes hat mir dieser Austausch mit Kommiliton:innen, insbesondere zur Prüfungsvorbereitung, sehr geholfen. Nach meiner Elternzeitpause änderte sich dies und ich studierte alleine fertig, was für die neue Situation als Mama dann auch passend war.

Gab es eine Professorin oder einen Professor, die/der Dir besonders in Erinnerung geblieben ist und wenn ja, warum?
Oh ja, es gab mehrere. Am meisten in Erinnerung geblieben ist mir Herr Prof. Dr. Till Mettig, den ich als unglaublich kompetent und sympathisch erlebt habe. Sowohl fachlich kompetent als auch kompetent als Dozent. Er konnte das Wissen praxisnah und leicht verständlich erklären und zeigte sich interessiert an unserer Entwicklung als Student:innen. Ergänzend möchte ich auch Prof. Dr. Lars Jansen erwähnen, der mich in dem oben genannten persönlichen Gespräch bzgl. Studienabbruch ermutigt hat, das Masterstudium zu beenden. Auch er gestaltete seine Vorlesungen (insbesondere die Präsenzveranstaltungen) voller Begeisterung und machte somit das Zuhören und Lernen einfach.

Welche Karrieretipps würdest Du unseren heutigen Studierenden mit auf den Weg geben?
Führ‘ Dir immer wieder Dein „Warum“ und Dein größeres Ziel vor Augen, um voller Begeisterung und einer hohen intrinsischen Motivation Deinen Weg zu gehen und all das zu erreichen, was Du erreichen willst. Und vor allem: setze um und verlass immer wieder Deine Komfortzone, auch wenn Du denkst: es ist noch nicht perfekt oder ich bin noch nicht so weit. Wachstum passiert, während Du die Dinge tust.