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Berufspraktikum in Psychologie – Die Praxis hautnah erleben

Studierende aus dem Masterstudiengang Psychologie an der SRH Fernhochschule berichten aus ihrem Berufspraktikum, wie und wo sie ihre psychologischen Kenntnisse in der Praxis einsetzen konnten.

Im Masterstudiengang Psychologie (M.Sc.) ist für die Studierenden ein Berufspraktikum vorgesehen, in dem sie die Möglichkeit haben, in bis zu zwei Berufsfelder der Psychologie hineinzuschnuppern. Durch das Praktikum sammeln die Studierenden bereits im Studium praktische Erfahrungen, wie sie die Studieninhalte anwenden können, sowie berufliche Kontakte für einen leichteren Berufseinstieg.

Doch wie läuft das Praktikum ab und wie lässt es sich im Falle eines berufsbegleitenden Studiums mit dem Berufsalltag verbinden? Zwei unserer Studierenden berichten aus ihren Berufspraktika.

Verschiedene psychologische Tätigkeiten kennenlernen

Meryem Vox hat ihr Praktikum in einer Einrichtung für Online-Beratung für Jugendliche absolviert. Dort konnte sie die systemische Beratung als Berufsfeld kennenlernen, inklusive der verschiedenen Facetten wie Mentoring, Supervision, Intervision oder spezialisierten Teams für Themen wie Suizid oder Kindeswohlgefährdung. Die Tätigkeit hat sie als sehr sinnstiftend empfunden: „Es ist ein gutes Gefühl, jungen Menschen bei ihren alltäglichen Problematiken zur Seite zu stehen.“

Thomas Müller hat sich in seinem Praktikum mit Entspannungsverfahren und Achtsamkeitstrainings beschäftigt, die das Wohlbefinden der Kunden steigern und Stress reduzieren sollen. Sein Praktikum hatte einen markt- und werbepsychologischen Fokus: er recherchierte wissenschaftliche Informationen, erstellte unter anderem Blogbeiträge und Newsletter. Auch Thomas Müller konnte viel aus seinem Praktikum mitnehmen: „Ein großer Mehrwert war die praktische Implementierung und Anwendung psychologischen Know-hows im Tagesgeschäft eines realen Unternehmens. Dies unterstrich die Relevanz der Psychologie im wirtschaftlichen Kontext und die vielfältigen Ansatzpunkte innerhalb einer Organisation.“

Prof. Dr. Anja Tausch, Studiengangsleiterin des Masterstudiengangs Psychologie, sieht das ähnlich: „Die Studierenden machen die Erfahrung, dass sie ihre theoretischen Kenntnisse aus dem Studium praktisch umsetzen können. Das und die Zusammenarbeit mit Fachkollegen stärkt das Selbstverständnis als Psycholog:innen und hilft bei der Berufswahl.“

Praktikum und nebenberufliches Studium – das geht?

Das Berufspraktikum kann zeitlich flexibel aufgeteilt werden. Insgesamt sammeln die Studierenden 300 Stunden Praktikumserfahrung, die sie auf zwei Stellen aufteilen können. Ganz im Stile eines Fernstudiums kann das Praktikum komplett online absolviert werden.

Von dieser Möglichkeit machten sowohl Meryem als auch Thomas gebraucht. Beide konnten ihr Praktikum online durchführen und teilweise die Arbeitszeiten frei einteilen. So war das Praktikum vereinbar mit ihren bestehenden Verpflichtungen wie Studium, Familie und Beruf.

Tipps fürs Praktikum

Was würden Meryem und Thomas ihren zukünftigen Kommiliton:innen für die Auswahl der Praktikumsstelle raten?

  1. Suchen Sie sich ein Praktikum, das zu Ihren Interessen und Ihrer beruflichen Ausrichtung passt.
  2. Achten Sie gleichzeitig darauf, dass das Praktikum in Ihren Alltag integrierbar ist, besonders wenn Sie neben dem Beruf studieren.
  3. Lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn die Praktikumssuche nicht beim ersten Mal erfolgreich ist. Manchmal dauert es etwas, bis man die passende Praktikumsstelle entsprechend der eigenen Vorstellungen findet.
  4. Und: Vernetzen Sie sich mit Kommiliton:innen, die bereits ihr Praktikum absolviert haben. So erhalten Sie Tipps, welche Organisationen Praktikanten suchen oder welche Bewertungsportale hilfreiche Informationen bieten.

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