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Zwischen Businessplan und Bundesliga: Wo Leidenschaft auf Karriere trifft

Sport ist heute Bühne, Business und Brand zugleich. Die Sportbranche verbindet Management, Marketing und Strategie mit echter Dynamik – für alle, die im Sportbusiness Karriere machen wollen.

Ein Mann und eine Frau stehen in einem Sportstadion und betrachten gemeinsam ein Tablet. Beide scheinen in ein Gespräch vertieft zu sein, während im Hintergrund leere Sitzplätze sichtbar sind.

Sport ist Emotion. Gänsehaut im Stadion, Adrenalin auf der Ziellinie, Millionenreichweiten auf Social Media. Aber hinter jedem großen Sportmoment steckt längst auch ein hartes Businessmodell. Genau hier setzt das Bachelor-Fernstudium Betriebswirtschaft und Sportmanagement der SRH Fernhochschule an: zwischen Leidenschaft und Leadership.

Denn moderne Sportmanager:innen organisieren heute nicht nur Events oder Sponsorenverträge. Sie analysieren Märkte, entwickeln Markenstrategien und navigieren Vereine, Fitnessbrands oder Sportorganisationen durch eine Branche, die sich schneller verändert als die Tabelle am letzten Spieltag. Laut Studiengang stehen deshalb neben klassischer BWL auch Themen wie Sportökonomie, Sportmarketing oder Management von Sportvereinen auf dem Stundenplan. 

Was den Studiengang spannend macht: Er denkt Sport nicht als Hobby, sondern als Wirtschaftsfaktor. Und genau das macht ihn für viele attraktiv, die nicht zwischen Karriere und Leidenschaft wählen wollen.

5 Fragen an Studiengangsleiter Prof. Dr. Joachim Merk

Herr Prof. Dr. Merk, Hand aufs Herz: Warum braucht die Sportbranche heute überhaupt BWL-Know-how?

Weil Emotion allein keinen Verein führt. Ob Bundesliga-Club, Fitnesskette oder E-Sports-Organisation – überall geht es heute um Finanzierung, Markenführung, Digitalisierung und strategisches Management. Sport ist längst ein globaler Wirtschaftszweig geworden.

Viele denken bei Sportmanagement sofort an Fußball. Ist das zu kurz gedacht?

Definitiv. Die Branche ist riesig. Unsere Studierenden interessieren sich genauso für Eventmanagement, Gesundheitswirtschaft, Sponsoring, Sportartikelbrands oder Community-Projekte. Sportmanagement ist viel breiter als die klassische Stadionwelt.

Was unterscheidet das Studium BWL und Sportmanagement von einem „normalen“ BWL-Studium?

Die Kombination. Unsere Studierenden lernen die wirtschaftlichen Grundlagen und wenden sie direkt auf die Besonderheiten des Sportmarkts an – etwa bei Vermarktung, Vereinsmanagement oder aktuellen Trends der Branche. 

Fernstudium klingt für manche noch nach Einzelkampf am Laptop. Ist das ein Vorurteil?

Absolut. Gerade im Sportmanagement ist Austausch wichtig. Deshalb setzen wir auf flexible digitale Lernformate, persönliche Betreuung und praxisnahe Projekte. Viele studieren außerdem berufsbegleitend und bringen ihre Erfahrungen direkt mit ein.

Und die wichtigste Frage: Muss man selbst Leistungssportler:in sein?

Nein. Leidenschaft für Sport reicht völlig. Entscheidend ist die Lust, wirtschaftlich zu denken und die Branche aktiv mitzugestalten.

Am Ende geht es bei Sportmanagement eben nicht nur um Tabellenplätze oder Transfersummen. Sondern um Menschen, Marken und die Frage, wie Sport in Zukunft funktioniert. Und vielleicht ist genau das der spannendste Teil daran.

Neugierig geworden? Erfahren Sie mehr auf unserer Studiengangsseite:

SRH Fernhochschule | Prof. Dr. Joachim Merk

Prof. Dr. Joachim Merk ist Professor für Betriebswirtschaft und Wirtschaftswissenschaften.