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Noch flexibler und praxisorientierter in der Ernährungstherapie – der Studiengang Ernährungs-wissenschaften (B.Sc.)

Studierende profitieren besonders von einer Kombination aus naturwissenschaftlicher Tiefe und praxisnahen Anwendungskompetenzen mit dem Ziel, Menschen langfristig zu befähigen, ihre Ernährung eigenständig zu verbessern.

Eine Frau zeigt einem Mann auf einem Tablet eine Ernährungstabelle, während sie am Tisch mit Obst und Gemüse sitzt.

Der neue Bachelor-Studiengang Ernährungswissenschaften bietet ein großes Spektrum an Wahlmodulen und einen praxisnahen Fokus ausgerichtet auf aktuelle Anforderungen der Gesundheitsbranche. Welche weiteren Neuerungen Studierende erwarten und welche Vorteile das Studium heute bietet, erklärt Studiengangsleiterin Prof. Dr. Bianca Müller im Interview.

Der Studiengang Ernährungswissenschaften wurde neu aufgelegt. Was ist im Vergleich zum Vorgänger neu?

Beide Studiengänge setzen auf eine fundierte naturwissenschaftliche Basis und qualifizieren für Tätigkeiten in unterschiedlichen Arbeitsbereichen, wie der Lebensmittelwirtschaft oder der Ernährungsberatung. Im neuen Studiengang Ernährungswissenschaften wurden insbesondere Inhalte ausgebaut, die für eine spätere Tätigkeit in der Ernährungstherapie relevant sind.

Gleichzeitig wurde das Studium durch die Einführung einer großen Bandbreite an Wahlmodulen noch weiter flexibilisiert. So können die Studierenden ihr Profil gezielt schärfen und genau die Kompetenzen aufbauen, die sie später im Beruf benötigen. Auch durch die Wahl zwischen Praxisprojekt und ernährungswissenschaftlichem Praktikum kann das Studium individuell gestaltet werden. Zur Vertiefung - insbesondere der naturwissenschaftlichen Inhalte - werden 6 Laborphasen angeboten, an denen Studierende freiwillig teilnehmen können.

Insgesamt wird der Studiengang nicht nur flexibler, sondern auch praxisorientierter und gleichzeitig stärker anschlussfähig an berufliche Zertifizierungen im Bereich der Ernährungstherapie 

Durch bestimmte Modul-Kombinationen erfüllen Absolvent:innen die theoretischen Anforderungen für das Zertifikat E-Zert Ernährungstherapie sowie die DGE Zulassungsempfehlungen für die Ernährungsberatung in Prävention und Therapie.
Prof. Dr. Bianca Müller

Was bedeutet das konkret für Studierende im Studienalltag?

Studierende profitieren von einer Kombination aus naturwissenschaftlicher Tiefe und praxisnahen Anwendungskompetenzen. Neben klassischen Grundlagen wie Biologie, Mikrobiologie, Chemie, oder Physiologie erwerben sie gezielt Fähigkeiten in zum Beispiel:

  • Evidenzbasierter Ernährungsberatung
  • Einordnung aktueller Ernährungstrends
  • Kommunikation mit Klient:innen
  • Lebensmittelverarbeitung und Sicherung der Lebensmittelqualität

Das Studium ist modular aufgebaut und verbindet wissenschaftliche Inhalte mit konkreten Anwendungsszenarien. Ziel ist es, nicht nur Wissen zu vermitteln, sondern auch die Fähigkeit, dieses direkt in der Praxis einzusetzen.

Für wen ist der Studiengang besonders interessant?

Der Bachelor richtet sich bewusst an eine breite Zielgruppe:

  • Berufstätige im Gesundheits- oder Lebensmittelbereich
  • Quereinsteiger:innen mit Interesse an Ernährung und Gesundheit
  • Abiturient:innen, die eine praxisnahe akademische Ausbildung suchen

Was können Absolvent:innen nach dem Studium konkret besser?

Absolvent:innen sind unter anderem in der Lage:

  • komplexe Zusammenhänge zwischen Ernährung und Gesundheit zu analysieren
  • individuelle Ernährungskonzepte evidenzbasiert zu entwickeln
  • wissenschaftliche Studien kritisch zu bewerten
  • Menschen nachhaltig in ihrer Lebensweise zu begleiten
Der Fokus liegt klar auf „Hilfe zur Selbsthilfe“ – also darauf, Menschen langfristig zu befähigen, ihre Ernährung eigenständig zu verbessern.
Prof. Dr. Bianca Müller

Welchen Vorteil bietet ein Fernstudium in diesem Bereich?

Das Fernstudium ermöglicht maximale Flexibilität: Studierende können jederzeit starten, ortsunabhängig lernen und das Studium optimal mit Beruf oder Familie vereinbaren. Gleichzeitig profitieren sie von multimedialen Lernformaten, digitalen Lernplattformen und praxisnah aufbereiteten Inhalten. 

Gerade für Berufstätige ist das entscheidend: Sie können ihr Studium nahtlos in den Alltag integrieren und gleichzeitig ihr Wissen direkt im Job anwenden. Zudem fördert das Modell eigenverantwortliches Lernen und Zeitmanagement – Kompetenzen, die auch im späteren Berufsleben entscheidend sind.

Fazit 

Der Studiengang bietet eine wissenschaftlich fundierte, praxisnahe Ausbildung mit hoher beruflicher Anschlussfähigkeit – insbesondere für Tätigkeiten in Beratung, Therapie und Gesundheitswirtschaft. Die Kombination aus wissenschaftlicher Tiefe, konkreter Anwendbarkeit und Zertifizierungsfähigkeit macht das Studium besonders attraktiv für alle, die im Bereich Ernährung professionell durchstarten möchten.

SRH Fernhochschule | Prof. Dr. Bianca Müller

Prof. Dr. Bianca Müller ist Professorin für Ernährungswissenschaft und Lebensmitteltechnologie an der SRH Fernhochschule und Studiengangsleiterin für Ernährungswissenschaften B.Sc. und Lebensmittelmanagement und -technologie B.Sc.