Über uns Forschung Gesundheit

Gesundheit

Forschungsschwerpunkt

Im Vordergrund des Forschungsinteresses stehen beeinflussbare gesundheitliche Risikofaktoren in verschiedenen Bevölkerungsgruppen und der Beitrag gesundheitspsychologischer Ansätze zur Prävention. Darüber hinaus sind Settings der beruflichen Rehabilitation in Deutschland aus psychologischer Sicht bislang kaum erforscht.

Wesentliches Forschungsinteresse ist hier, Ansätze zur Verbesserung der Integrationschancen zu entwickeln, zu erproben und zu evaluieren. Weitere Schwerpunkte sind die Entwicklung praktikabler und valider auf psychologischem Wissen basierter Ansätze zur Analyse und Förderung von Gesundheit im Betrieb. Interdisziplinäre Ansätze zur Förderung der beruflichen und gesellschaftlichen Teilhabe von langzeitarbeitslosen Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen sind ebenfalls Gegenstand von Forschungsprojekten.

Publikationen der Forschungsbereiche

Ι Baumann, R., von Garrel, J. & Ulber, M. (2018). Prävention in einer digitalisierten Arbeitswelt. In SRH Fernhochschule (Hrsg.). Demografischer Wandel. Aufbruch in eine altersgerechte Arbeitswelt (S. 13-31). Wiesbaden: Springer Fachmedien.

Ι Baumann, R. (2018). Bewegungsmangel als Faktor für somatische Beschwerden in der beruflichen Rehabilitation [Abstract]. In Deutsche Rentenversicherung Bund (Hrsg.), 27. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium. Rehabilitation bewegt! (S. 240-242). Berlin: Deutsche Rentenversicherung.

Ι Hetzel, C., Baumann, R., Diekmann J. & Froböse, I. (2016). Beschreibung eines mehrdimensionalen Gesundheitsprogramms für pflegende Angehörige. Das Ge-sundheitswesen. DOI dx.doi.org/10.1055/s-0042-112814.

Ι Tausch, A. & Menold, N. (2015). Methodological aspects of focus groups in health research—results of qualitative interviews with focus group moderators. Global Qualitative Nursing Research, 3, 1-12. doi: dx.doi.org/10.1177/2333393616630466.

Ι Tausch, A. & Menold, N. (2015). Methodische Aspekte der Durchführung von Fo-kusgruppen in der Gesundheitsforschung. Welche Anforderungen ergeben sich aufgrund der besonderen Zielgruppen und Fragestellungen? GESIS Papers (12), 1–49.

Ι Tausch, A. (2014). Aspekte der Gestaltung und Aussagekraft epidemiologischer Studien am Beispiel der Deutschen Wirbelsäulenstudie. In V. Grosser, M. Schilten-wolf & K.-D. Thomann (Hrsg.), Berufskrankheit "Bandscheibenbedingte Erkrankungen der Lendenwirbelsäule" (BK 2108) (S. 145–166). Frankfurt: Referenz-Verlag.

Ι Baumann, R. (2013). Verbesserung der psychischen Belastbarkeit im Betrieb durch AVEM-basierte Interventionen [Abstract]. In: Gesellschaft für Arbeitswissenschaft (Hrsg.). 59. Kongress der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft. Chancen durch Pro­dukt- und Systemgestaltung - Zukunftsfähigkeit für Produktions- und Dienstleistungsunterneh­men (S. 535- 538). Dortmund: GfA-Press.

Ι Tausch, A., Gerzymisch, K., Büsching, U. & Büsching-Elwenn, C. (2010). Ein Fragebogen für die Unterstützung der J1. Kinder- und Jugendarzt, 41, 806.

Ι Helmrich, C. (2013). Die Kommunikation im Familienstellen. Über die Interaktion der Beteiligten in Theorie und Praxis. Heidelberg: Carl-Auer.

Ι Helmrich, C. (2013). Darstellung eines kurzzeittherapeutischen Behandlungsverlaufes mit Transaktionsanalyse. In: Zeitschrift für Transaktionsanalyse, Heft 4/2013. Paderborn: Junfermann, S. 238 – 266

Ι Helmrich, C. (2017). Selbst- und Fremdeinschätzung psychotherapeutischer Berufs-gruppen: Empirische Daten zu Heilpraktikern für Psychotherapie und Psychologi-schen Psychotherapeuten. Berlin: Logos.

Ι Baumann R. (2016). Prognose und Verhinderung von Abbrüchen bei Qualifizierun-gen in der beruflichen Rehabilitation. Die Rehabilitation 55, 157-166

Ι Baumann, R., Begerow, B., Frohnweiler, A. & Spohr, M. (2013, July). Efficacy of Work-Related Group Treatment for Exhausted Persons Undergoing Vocational Re-habilitation. The 13th European Congress of Psychology, Stockholm. www.ecp2013.se

Ι Mick, S. K. & Tausch, A. (in Vorbereitung). Ansatzpunkte für die betriebliche Prävention stoffungebundener Süchte.

Ι Hetzel, C., Baumann, R., Bilhuber, H. & Mozdzanowski, M. (2014). Determination of work ability by a Work Ability Index short form (“WAI-r”). ASU International, DOI: 10.17147/ASUI.2014-10-01-03. 

Ι Baumann, R., Czarny, M., Schüle, K. & Weber, A. (2008). Die zweistufige betriebli-che Ge­sundheitsanalyse als Grundlage für die Gesundheitsförderung im Unternehmen [Abstract]. In: Deutsche Rentenversicherung Bund (Hrsg.) 17. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium. Evidenzbasierte Rehabilitation - zwischen Standardisierung und Individualisierung (S. 281-283). Berlin: Deutsche Rentenversicherung

Ι Röhrig, A., Baumann, R., Nutt, N., Froböse, I. & Weber, A. (2008). Einschätzung arbeitsbezogener Fähigkeiten von Langzeitarbeitslosen - Projekt "proaktiv" [Abstract]. In X. Baur (Hrsg.), 48. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin. Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin 43/3. (S. 128). Stuttgart: Gentner Verlag

Ι Baumann, R., Röhrig, A., Begerow, B., Nutt, N., Weber, A. & Froböse, I. (2007). Pro-aktiv -Gesundheitsförderung für Langzeitarbeitslose- Schaffung einer verbesserten Ausgangslage für den Wiedereinstieg ins Arbeitsleben [Abstract]. 2. Nationaler Präventionskongress - 6. Deutscher Kongress für Versorgungsforschung, Präventi-on und Gesundheitsförderung. Präv Gesundheitsf (2007) 2 (Suppl 1): 4. (S. 159) doi.org/10.1007/s11553-007-0085-x

Forschungsprojekt ERNÄHRUNG

Forschungsprojekt zum Thema (Februar 2018 – Juli 2019):

Gesunde altersgerechte und kostenbewusste Ernährung in teilstationären und stationären Jugendhilfeeinrichtungen in Sachsen

(Prof. Dr. Angela Teichert & Prof. Dr. Christian Helmrich)

Ein Projekt des Paritätischen Kompetenzzentrums für soziale Innovation

Projektteilnehmer aus:

• § 19 SGB VIII: Gemeinsame Wohnformen für Mütter/Väter und Kinder

• § 32 SGB VIII: Erziehung in einer Tagesgruppe

• § 34 SGB VIII: Heimerziehung, sonstige betreute Wohnformen

Ziel der Forschung ist:

• Dokumentenanalyse der Speisepläne unter Berücksichtigung der Kriterien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE)

• Befragung mit Fragebögen zur Atmosphäre (Esskultur, Regeln, Stimmung), Selbstbeteiligung (Einkaufen, Speiseplan, Tischkultur), Essen (Geschmack, Vielfältigkeit, Menge)